Kurz vor dem Jahreswechsel macht ein Video auf Facebook aus dem Jahre 2018 die Runde, das einen am Boden liegenden zitternden Hund zeigt.

Das Video selbst stammt bereits aus dem Jahre 2018 und wurde von der Besitzerin Fiona MacFarlane aus Schottland auf Facebook geteilt. Mit diesem Video wollte die Besitzerin zeigen, wie sehr Ihr Hund bzw. Tiere unter einem Feuerwerk leiden können.

Ihr Hund lag zitternd am Boden und war dermaßen verängstigt, dass er sich kaum bewegen konnte. Der Grund für das erneute Teilen des Videos dürfte wohl der bevorstehenden Jahreswechsel sein! Das Video selbst wurde 2018 auch von BBC Scotland veröffentlicht und wurde über 33 Millionen mal aufgerufen!

 

Wie schlimm das für Tiere sein kann, zeigt ihr Video: „Das sind nur 36 Sekunden davon“, schreibt die Besitzerin auf Facebook. Die Angst-Attacke selbst dauerte mehr als eine Stunde lang. „Ich habe ihn zu Beginn seiner Panikattacke gefilmt, dann eine Decke über ihn gelegt und ein Bett neben ihn gestellt.

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Auch Anke aus dem Mimikama-Team, welche selbst Tierärztin ist, konnte uns dies bestätigen. Sie selbst habe auch immer wieder Hunde in ihrer Praxis, die ebenfalls solche Reaktionen aufweisen.

Silvester mit Hund! Was nun? Wie mit Raketen und Böllern umgehen?

Unsere Hunde haben ein viermal besseres Gehör als wir Menschen, daher lösen so laute Geräusche für die Tiere sowieso Stress aus. Dazu kommen noch die vielen bunten Lichter. Hunde können nicht begreifen, woher die Knallerei kommt – und warum alle Menschen plötzlich jubeln. Vielen Hunden macht dies einfach nur große Angst.

Was kann man tun?

Wichtig ist es, das Tier nicht übermäßig zu beruhigen oder zu streicheln, da das die Angst noch verstärkt („Herrchen muss mich beruhigen, also stimmt hier wirklich etwas nicht!). Trösten ist jedoch ausdrücklich erlaubt.

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Silvester-Checkliste für Hunde

  • Hund immer an der Leine lassen, denn Knaller können Beine machen.
  • Abends eine große Portion fressen lassen – ein voller Magen hat weniger Angst.
  • Zimmer abdunkeln (Rollos runter, Vorhänge zu)
  • Gassirunden kurz halten; letzte Runde so gegen 20 Uhr
  • Sicher sitzende Kommandos abfragen – das gibt Sicherheit.
  • Sozial Support: Streicheln, Körperkontakt und Beruhigung sind ausdrücklich erlaubt.
  • Bei großen Angsthasen: rechtzeitig zum Tierarzt, um Medikamente zu holen (mit dem Tier)
  • Bei kleineren Angsthasen: Eierlikör – nach Absprache mit dem Tierarzt (kein Scherz!)
  • Auf keinen Fall Acepromazin (Handelsnamen Calmivet, Prequillan, Relaquine, Sedalin, Tranquigel, Tranquiline, Vetranquil) verabreichen.
  • Ohren mit Watte verschließen, wenn der Hund das zulässt.
  • Selber ruhig bleiben – Angst überträgt sich!
  • Aufs Land fahren und der Knallerei entgehen.
  • Den Hund nicht alleine lassen!
  • Ruhige, regelmäßige Geräusche oder Musik (wie beim Welpen) beruhigen
  • Tellington-Touch

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