FinanzOnline‑Phishing gefolgt von falschem Bankanruf – mehrere Schäden in Österreich

Polizeilich bestätigte Fälle zeigen eine zweistufige Masche: Zuerst eine FinanzOnline‑SMS mit Phishing‑Link, dann ein angeblicher Bankanruf, der Opfer zu Überweisungen drängt.

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KURZMELDUNG · ÖSTERREICH

In mehreren österreichischen Fällen kombinierten Täter FinanzOnline‑Phishing mit einem späteren Anruf falscher Bankmitarbeiter – dabei entstanden Schäden im fünfstelligen Bereich. Polizei Kärnten und Tirol bestätigen erfolgreiche Fälle an unterschiedlichen Altersgruppen.

Laut Polizei Kärnten klickte ein 20‑Jähriger am 16. September eine als FinanzOnline‑Nachricht getarnte SMS, gab Daten ein und erhielt noch am selben Abend einen Anruf eines angeblich von seiner Bank stammenden Mitarbeiters. Er wurde zu Überweisungen gedrängt; der Schaden liegt im niedrigen fünfstelligen Bereich.

Die Tiroler Polizei meldet sehr ähnliche Fälle: In Seefeld wurde eine 81‑Jährige per Nachricht zur Bekanntgabe von Bankdaten verleitet und anschließend telefonisch zur Freigabe mehrerer Transaktionen gedrängt. In Kufstein verlor ein 72‑Jähriger nach einem solchen Anruf einen mittleren fünfstelligen Betrag.

Die Watchlist Internet hatte bereits am 10. September vor dieser zweistufigen Masche – Phishing im Namen von ID Austria/FinanzOnline als Türöffner für falsche Bankanrufe – gewarnt. Die aktuellen Polizeiberichte zeigen nun eine Häufung tatsächlich erfolgreicher Fälle.

Warnung – wer nach einer Phishing‑SMS kurze Zeit später einen Anruf der eigenen Bank erhält, sollte davon ausgehen, dass beide Kontakte zusammenhängen können. Keine Überweisungen oder TAN‑Bestätigungen durchführen; das Gespräch beenden und die Bank über die offizielle, selbst gewählte Telefonnummer kontaktieren.

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Quellen

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