Warnhinweis nach Betrug: Bezahlcodes werden NICHT telefonisch erfragt!

Immer wieder geben sich Betrüger als Mitarbeiter diverser Unternehmen oder Institutionen aus und erbeuten mit der Masche nicht selten Bargeld oder Geld in Form von Geschenkkarten oder Guthabenkarten.

Das zeigt auch ein aktueller Fall der Polizei Northeim:

Vergangenen Mittwoch kam es in Moringen zu einem Betrug mit hoher Schadenssumme zum Nachteil eines Einzelhandelsgeschäftes. Ein unbekannter Täter gab sich telefonisch gegenüber eines örtlichen Angestellten als Mitarbeiter der Zentrale aus. Durch Vortäuschen falscher Tatsachen erlangte der Unbekannte 59 Bezahlcodes von diversen Guthabenhabenkarten. Dadurch entstand eine vierstellige Schadenssumme.

Das Präventionsteam der Polizeiinspektion Northeim macht darauf aufmerksam, dass Kriminelle tagtäglich Verkaufsstellen und Privatpersonen telefonisch kontaktieren, um an die Codes von Guthabenkarten z.B. von Steam, Amazon, Google-Pay oder Apple (iTunes) zu gelangen.

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In den Verkaufsstellen wird am Telefon vorgetäuscht, dass aus der Firmenzentrale angerufen wird und die Codes zum Abgleich dringend durchgegeben werden müssen. Bei derartigen Anrufen sollte man sich immer zunächst bei der Geschäftsleitung zurückversichern oder selbst in der Firmenzentrale unter einer bekannten Rufnummer anrufen.

Privatpersonen wird am Telefon vorgegaukelt, dass die angerufene Person einen hohen Geldbetrag gewonnen hat. Für die Abwicklung von Formalitäten sei es aber notwendig, dass Codes von Guthabenkarten übermittelt werden müssen. Diese Karten sind mittlerweile flächendeckend in den Verkaufsstellen zu erwerben.

Gehen die Angerufenen darauf ein, kaufen die geforderten Karten und übermitteln die Codes der Karten, ist das Geld weg. Sie sind in Vorkasse für einen Gewinn getreten, den sie nie erhalten. Grundsätzlich gilt, hat man etwas gewonnen, muss man dafür nicht bezahlen. Daher sollte man bei solchen Anrufen schnell auflegen und die Polizei informieren.

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Quelle: Polizeiinspektion Northeim
Artikelbild: fizkes / Shutterstock

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