An dieser Stelle veröffentlichen wir einen Kommentar, den wir am 3.5.2019 von einer 16-jährigen Schülerin erhielten.
Und schon wieder diese Werbung!
YouTube – ursprünglich eine Internetseite, um Musikvideos hochzuladen. Und heute ist es das neue Fernsehen. Jedenfalls ist es das für Kinder und Jugendliche, die damit aufgewachsen sind.
Die sogenannten „Influencer“, die die Plattform als ihren Beruf nützen, haben unter Umständen ein Millionenpublikum. Immer wieder taucht in diesen Videos die Kennzeichnung „Werbung“ auf. Was das zu bedeuten hat und was echt und was Werbung ist wird in dem Artikel „Der Einfluss von YouTube-Stars auf Kinder und Jugendliche“ von Ariadne Helbig aus der Online-Ausgabe der Zeit vom 11. Februar 2018 thematisiert.
Egal ob es ein Schminkvideo, Vlog oder ein Kochvideo ist, man sieht Produkte, die direkt vor die Kamera gehalten werden.
Die YouTuber bekommen diese Produkte in Form von Geschenken, mit der Hoffnung des Herstellers, dass die Kinder gleich am nächsten Tag ins Geschäft laufen um diese dann zu kaufen. Im Gegensatz zum Fernsehen, bei dem es eine Werbepause gibt, ist die Kennzeichnung von Werbung bei Videos auf YouTube in Deutschland strikte Vorschrift, der Rest wird als Schleichwerbung aufgefasst.
Die Jugendlichen werden von solchen Werbungen beeinflusst.
Sie sehen die Trennung nicht mehr, was echt ist und was Werbung ist. Die Folge ist, das ständige Einkaufen von den Produkten, die die YouTuber auch zu Hause benützen. Jedenfalls meint das die Autorin. Es ist aber eigentlich nicht so. Aus Erfahrung wird nicht jedes Produkt sofort gekauft. Vor allem mit zunehmenden Alter verzichtet man drauf.
Im Gegensatz zu Stars im Fernsehen, werden YouTuber als „Freunde“ oder „große Geschwister“ angesehen. Und man will ja immer das haben, was auch die anderen haben oder? Somit wird den Jugendlichen das Produkt schmackhaft gemacht und sie werden automatisch unterbewusst beeinflusst.
Wie kann man also den Jugendlichen den richtigen Umgang mit der Werbung im Netz erklären?
Naja, es ist immer wichtig ihnen zu vermitteln alles in Hinblick auf die Medien kritisch zu hinterfragen. Es gibt auch die Möglichkeit Workshops, die auf das Thema Internet-Werbung spezialisiert sind, zu machen. Wichtig ist nur, dass man endlich begreift, wie viel Werbung eigentlich in so einem kleinen Video versteckt ist!
Ein Kommentar von Emelie W. (16)
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