Man muss ein Profilbild hochladen, sonst wird der Account nicht freigeschaltet.
„Bitte lade ein Foto von dir hoch, das deutlich dein Gesicht zeigt“ wird der User auf Englisch aufgefordert. Anschließend werde das Bild geprüft und nachfolgend dauerhaft vom Server gelöscht.
Gesichtskontrolle bei Facebook?

Sie käme automatisch dann zum Tragen, wenn Nutzer auf nicht Vertrauen erweckende Weise Profile erstellen, Freundschaftsanfragen versenden und / oder Werbeanzeigen erwerben. Dabei wird es sich vermutlich um die charakteristischen Verhaltensweisen von Bot- und Fake-Accounts handeln, die unter anderem benutzt werden, um Propaganda zu streuen.
Von Facebook wird gecheckt, ob das Foto authentisch ist, wie genau Facebook das macht, bleibt aber zunächst noch ein unergründliches Firmengeheimnis.
„Wired“ weiß zu berichten, dass der angestrebte Facebook–Account solange gesperrt bleibt, bis der Nasenfaktor des Bewerbers hinreichend überprüft und bestätigt wurde. Diese, an alte Discozeiten erinnernde Gesichtskontrolle am Einlass, ist augenscheinlich auch nur eine von mehreren Methoden zur Identitätsüberprüfung von Nutzern.
Der Konzern versucht im Augenblick auf mannigfaltige Weise eventuellem Missbrauch des sozialen Netzwerkes vorzubeugen, auch auf politischen Druck hin.
Erst kürzlich standen Google, Twitter und Facebook dem US–Kongress Rede und Antwort, weil sie, so scheint es, während des US–Wahlkampfes russische Propaganda hingenommen hatten. Jetzt drohen ihnen härtere Gesetze zur Regulierung auf ihren Plattformen.
Quellen:
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