Die Meldung um ein “Gummibärenverbot” in einem Niederösterreichischen Kindergarten versetzt die Nutzer sozialer Netzwerke in Aufruhr.

Am 08. Oktober erschien nun die Meldung über ein Gummibärenverbot in einem Mödlinger Kindergarten. Wir haben, um genau zu erfahren, was gemeint ist, eine Anfrage an das entsprechende Abteilung des Amtes der NÖ Landesregierung geleitet und heute morgen (12.10.2015) in einem Telefonat eine ausführliche Stellungnahme bekommen.

(Screenshot: NÖN.at)
Der bestandene Vorwurf, so wie er abgedruckt wurde, lautet:
Beim Elternabend eines Mödlinger Kindergartens sei verboten worden, dass „selbstgebackene Geburtstagskuchen mit Gummibären in die Kindergruppen mitgenommen werden dürfen.
(Zitat: NÖN.at)
Diese Meldung fand nun recht schnell eingang in die sozialen Netzwerke und wurde auch bei Facebook stark diskutiert.
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Die große Frage an dieser Stelle war nun: haben wir es mit einem Gummibärenverbot zu tun?
Antwort der NÖ Landesregierung
Heute morgen bekamen wir per E-Mail die Einladung, mit dem Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Schulen und Kindergärten, zu telefonieren, derer wir sehr gerne nachgekommen sind. In einem ausführlichen Gespräch schilderte uns Karl Fritthum vom Land NÖ deutlich, dass ein Verbot als solches nicht ausgesprochen wurde. Ebenso gibt es in Niederösterreich keine Verbote in Bezug auf Gummibären in Kindergärten – es gibt überhaupt keine generellen Verbote in Bezug auf Lebensmittel in den NÖ Landeskindergärten.
Was jedoch der Fall ist: in den Kindergärten wird jeweils individuell die Situation in Gruppen und speziell der Kinder genau angeschaut. So kommt es, je nach vorherrschender Situation, zu Einzelentscheidungen, welche dann nur für den Moment und nur für die jeweilige Situation gelten (in Bezug aus gesundheitliche Gründe, Allergien, aber auch religiöse Gründe). Nach mehrfacher Rücksprache mit der Abteilung des Amtes der NÖ Landesregierung kann deutlich gesagt werden, dass Seitens der Pädagogen niemals ein Verbot ausgesprochen wurde. Die Pädagogen des Kindergartens stehen auch mit den Eltern vor Ort in Kontakt, um etwaige Missverständnisse zu bereinigen. Ebenso wies Herr Fritthum darauf hin, dass diese Entscheidung keinerlei politische Motive in sich trägt.
Nachtrag
Die Stadt Mödling hat ebenso einen Artikel veröffentlicht, welcher hier zu lesen ist.
Artikel Vorschaubild: oksana2010 / Shutterstock.com
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