Hundehalter müssen ab sofort Urin beseitigen… in Sevilla!

In Sevilla müssen Hundehalter nun Urin beseitigen, um hohe Strafen zu vermeiden. Mimikama informiert über neue Regeln und deren Hintergründe

In der spanischen Stadt Sevilla wird die Gassigehpackliste für Hundehalter immer länger.

Hund, Halsband, Leine, Leckerchen, Tüte für die festen Hinterlassenschaften und NEU: Desinfektionslösung!
Nachdem sich viele Menschen über extremen Uringeruch von Hunden beschwert haben, geht’s den vierbeinigen Wildpinklern, bzw. dem anderen Ende an der Leine jetzt an den Geldbeutel, wenn sie nicht auch die flüssigen Hinterlassenschaften ihrer Hunde mittels Desinfektionslösung vernichten.

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Bis zu 90 Euro Strafe

„Zeitung lesen“ ist also ab sofort für Fiffi und Hasso nicht mehr. 30 bis 90 Euro werden fällig, sollten Hund und Halter erwischt werden.
In Almeria behilft man sich mit einem Essig-Wasser-Gemisch. Sicherlich umweltfreundlicher, als ein chemisches Desinfektionsmittel.
In La Coruna wartet gar die „CSI-Wildpinkler“ mit DNA-Analyse auf, um die Verursacher der riechenden Pfützen zu ermitteln.

Wuff?

Was die Hunde zu dieser tiefgreifenden Zensur ihrer übermittelten Daten sagen, ist nicht bekannt. Kein Hund war zu einer Stellungnahme bereit. Allgemeines Naserümpfen und niesen dürfte auf jeden Fall klar machen, was die Hunde davon halten.

In Deutschland tobt bisher nur die Schlacht gegen die Haufen. Zum Teil, wie in Berlin, mit hohen Geldbußen. Ob die Mitarbeiter der Ordnungsämter in naher Zukunft mit der Nase am Boden, am Baum, oder Laternenmast Wildpinkler aufspüren und dabei Zwei- von Vierbeinern unterscheiden können, bleibt abzuwarten.

Autorin: Kirsten Suckert
Quelle: Wamiz
Artikelbilder: Shutterstock / Von Vellicos

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