Ein 7-jähriger Junge fesselt sich selbst auf einer Karnevals-Feier mit Handschellen und konnte schlussendlich nur mit Spezialwerkzeug davon befreit werden.

Karneval, Fastnacht oder fünfte Jahreszeit… egal welche Bezeichnung verwendet wird, viele Kinder und auch Erwachsene lieben die Bräuche und den lebhaften Abschnitt vor der vierzigtägigen Fastenzeit. Sei es sich selbst zu verkleiden, Umzüge oder Partys zu besuchen oder reihenweise süßes Fettgebäck in sich zu schaufeln – für jeden ist etwas dabei.

Doch auch so lustig sich diese Feierlichkeiten gestalten, auch hier gilt, dass an Karneval eben nicht alle Jecken Narrenfreiheit haben, wie man so schön sagt. Was für den einen amüsant wirkt, kann für den anderen mehr oder weniger böse enden. So drastisch gestaltete es sich für einen 7-Jährigen in Kusel zwar nicht, doch brauchte es einen Bolzenschneider und Spezialwerkzeug um einen fehlenden Schlüssel zu ersetzen.

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Die Polizeidirektion Kaiserslautern schildert den Vorfall in einer Pressemitteilung wie folgt:

Einen nicht alltäglichen Fall hatten die Beamten der Polizeiinspektion Kusel am heutigen Nachmittag zu lösen. Mit Handschellen gefesselt erschien ein Siebenjähriger in Begleitung seiner Mutter auf der Wache und hoffte, dass ihm die Polizei den unbequemen Armschmuck entfernen könne. Der Junge hatte sich auf einer Faschingsveranstaltung die Handfessel angelegt.

Die Freilassung gestaltete sich jedoch schwierig, weil der zugehörige Schlüssel fehlte, sodass er sich entschloss zur Polizei zu gehen. Auch im Fundus der Polizeibeamten war kein passender Schlüssel vorhanden, sodass zunächst mittels Bolzenschneider lediglich die Kette welche die Ringe verbindet durchtrennt werden konnte.

Im Anschluss fuhren die Beamten mit dem Jungen kurzerhand ins Krankenhaus Kusel, wo der Siebenjährige mit Spezialwerkzeug aus seiner misslichen Lage befreit werden konnte.

Fazit:

Egal ob zur Karnevalszeit oder als Rollenspiel gedacht – lasst die Handschellen-Nummer einfach, wenn keine Schlüssel mehr vorhanden sind! Außer du bist Entfesslungskünstler und verblüffst gerne andere mit deinem Können, dann immer weiter so…

An alle anderen: Zuerst denken, dann… eh schon wissen 😉

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Quelle: Polizeidirektion Kaiserslautern
Artikelbild: Shutterstock / Von Kayasit Sonsupap


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