Leoben warnt vor falschen SMS zum Heizkostenzuschuss

Betrügerische SMS fordern zur Bestätigung persönlicher Daten für den Heizkostenzuschuss auf. Die Stadt Leoben verschickt solche Links nicht.

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KURZMELDUNG · ÖSTERREICH

Auf Handys in Leoben landen derzeit SMS zum Heizkostenzuschuss. Ein Link soll zu einer Seite führen, auf der persönliche Daten bestätigt werden. Die Stadt warnt seit 1. Oktober 2026 akut vor diesen Nachrichten: Sie stammen nicht von ihr.

Der Köder passt zu einem echten Termin. Seit 1. Oktober können Menschen mit geringem Einkommen in Leoben um den Heizkostenzuschuss des Landes Steiermark ansuchen. Für 2026 beträgt er 340 Euro, die Antragsfrist endet am 26. Februar 2027.

Die Stadt Leoben verschickt keine SMS mit Links, über die persönliche Daten oder Bankinformationen eingegeben werden sollen. Der eigene Zuschuss für berechtigte Hauptkarten-Besitzer:innen der LE Sozialcard wird automatisch auf das bereits angegebene Konto überwiesen. Auch dafür ist keine Bestätigung per SMS nötig.

Mehrere Bürger:innen haben die Nachrichten gemeldet. Den genauen Wortlaut und die verwendeten Internetadressen hat die Stadt nicht veröffentlicht. Deshalb lässt sich derzeit nicht beurteilen, welche Daten die verlinkte Seite im Einzelnen abfragt.

Phishing wirkt oft glaubwürdig, weil nicht der Anlass erfunden ist, sondern nur die Nachricht. Kriminelle greifen eine echte Förderung oder Frist auf und hängen eine falsche Datenabfrage daran. Entscheidend ist daher nicht nur, ob ein Zuschuss existiert, sondern ob die Behörde tatsächlich auf diesem Weg Kontakt aufnimmt.

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