In einem sozialen Netzwerk nimmt eine 70-Jährige die Freundschaftsanfrage eines unbekannten Mannes an. Es folgen Gespräche über Messenger und Telefon. Monate später hat die Frau PayPal-Zahlungen geleistet und für die Online-Bekanntschaft einen Kredit über 50.000 Euro aufgenommen.
Der Kontakt bestand laut LPD Burgenland seit Mitte Dezember 2025. Der Mann berichtete wiederholt von finanziellen Notlagen. Die Frau überwies zunächst mehrfach Geld über PayPal. Später leitete sie auch den gesamten Kredit weiter. Der Schaden liegt im höheren fünfstelligen Bereich.
Die Polizei veröffentlichte den Fall am 21. September 2026. Es handelt sich um einen einzelnen angezeigten Fall und nicht um einen Beleg für eine neue Betrugswelle im Burgenland. Welche Identität, Bilder und Geschichten der Mann verwendete, ist aus der Meldung nicht bekannt.
Nach Monaten mit regelmäßigem Kontakt kann eine neue Geldforderung wie eine gemeinsame Krise wirken. Genau dieses aufgebaute Vertrauen erschwert es Betroffenen, die Bitte wieder als Forderung eines nie persönlich getroffenen Fremden zu betrachten.
Romance-Scams zielen nicht nur auf vorhandenes Erspartes. Bringen Täter ihre Opfer zu Krediten, bleibt der Schaden lange nach dem Ende des Kontakts bestehen. Zur emotionalen Belastung kommt eine reale Verschuldung, die weitere Hilfe notwendig machen kann.
Quellen
- LPD Burgenland: Schwerer Betrug durch Love-Scam im Bezirk Mattersburg, 21.09.2026
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)
