Ältere Menschen benötigen häufig Hilfe bei alltäglichen Dingen wie Bankgeschäften, Einkäufen oder Behördengängen. Um diese Hilfe sicherzustellen, erteilen sie häufig Vollmachten an Familienangehörige, Freunde oder Nachbarn. Doch nicht alle Hilfsbereiten sind ehrlich, weshalb Vorsicht geboten ist. Der Missbrauch von Vollmachten kann dazu führen, dass ältere Menschen finanziell betrogen oder ihrer Wertsachen beraubt werden. Es ist wichtig, die richtigen Schritte zu unternehmen, um sich vor solchen Vorfällen zu schützen.
Tipps für eine sichere Vorsorgevollmacht
Eine Vorsorgevollmacht kann ein nützliches Instrument sein, sollte aber mit Bedacht eingesetzt werden. Bei der Auswahl des Bevollmächtigten ist es wichtig, nur Personen das Vertrauen auszusprechen, denen man schon lange und uneingeschränkt vertraut. Idealerweise werden zwei Bevollmächtigte eingesetzt, die sich gegenseitig kontrollieren können. Zudem sollten klare und präzise Anweisungen formuliert werden, was mit der Vollmacht gemacht werden darf und was nicht. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, eine Bank oder eine Organisation des Vertrauens um Rat zu fragen.
Begrenzung und Kontrolle sind entscheidend
Vollmachten sollten immer auf den Zweck beschränkt sein. General- und Vorsorgevollmachten bergen ein besonders hohes Risiko und bedürfen daher besonderer Aufmerksamkeit. Bankvollmachten können durch monatliche Ausgabenlimits abgesichert werden, während Schenkungen sowie Immobilienkäufe und -belastungen ausgeschlossen werden sollten. Banken können auch angewiesen werden, bei bestimmten Transaktionen Rücksprache mit Angehörigen oder dem Betreuungsgericht zu halten.
Betrüger erkennen und Verdachtsmomente melden
Betrüger versuchen häufig, sich durch emotionale Manipulation das Vertrauen älterer Menschen zu erschleichen. Sie machen Angehörige schlecht oder behaupten, Banken würden schlecht beraten. Sie drängen Senioren dazu, Geldanlagen aufzulösen oder die Bank zu wechseln. Senioren sollten sich folgende Fragen stellen Werden nur notwendige Anschaffungen getätigt und nur eigene Rechnungen bezahlt? Liegen nachvollziehbare Abrechnungen und Kontoauszüge vor? Bei Zweifeln sollte die Vollmacht sofort widerrufen und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.
Fragen und Antworten zu Vollmachten:
Frage 1: Welche Personen eignen sich als Bevollmächtigte?
Antwort 1: Personen, denen man langfristig und uneingeschränkt vertraut. Ideal sind zwei Bevollmächtigte, die sich gegenseitig kontrollieren.
Frage 2: Wie kann man Bankvollmachten sicherer machen?
Antwort 2: Durch Begrenzung auf einen monatlichen Höchstbetrag und Ausschluss von Schenkungen und Immobiliengeschäften.
Frage 3: Was sollten ältere Menschen tun, wenn sie den Verdacht haben, dass sie betrogen werden?
Antwort 3: Die Vollmacht sofort widerrufen und Anzeige bei der Polizei erstatten.
Frage 4: Was ist bei der Erstellung von Vorsorgevollmachten generell zu beachten?
Antwort 4: Klare Anweisungen formulieren und die Vollmacht nur für den notwendigen Zweck verwenden.
Frage 5: Wie können Banken helfen, Missbrauch zu verhindern?
Antwort 5: Sie können angewiesen werden, bei bestimmten Geschäften Rücksprache mit dem Betreuungsgericht oder Angehörigen zu halten.
Fazit
Vollmachten sind ein wichtiges Instrument, bergen aber auch Risiken. Missbrauch kann durch sorgfältige Auswahl der Bevollmächtigten, klare Anweisungen und Einschränkung der Befugnisse weitgehend vermieden werden. Seniorinnen und Senioren sollten besonders darauf achten, wem sie ihr Vertrauen schenken und bei Verdacht sofort handeln. Eine umfassende Beratung durch Banken oder Wohlfahrtsverbände kann helfen, Missbrauch zu vermeiden.
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Quelle: Polizeiberatung
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