Tesla-Mitarbeiter dürfen sich auch nicht anonym kritisch zu ihrem Arbeitgeber äußern.

Der kalifornische Elektroautohersteller Tesla lässt offenbar nichts unversucht, seine Mitarbeiter daran zu hindern, sich im Internet kritisch über die eigene Firma zu äußern. Laut US-Medienberichten versucht das Unternehmen, Angestellte von der Chat-App „Blind“ auszusperren. Diese ermöglicht es Nutzern, in privaten und öffentlichen Foren anonym über Arbeitgeber oder andere arbeitsrelevante Themen zu sprechen. Deren Betreiber haben die Vorwürfe mittlerweile geprüft und bestätigen eine Zugriffsblockade.

„Man will das totschweigen“

„Wir sind auf dieses Thema über E-Mails unserer Nutzer gestoßen, die behaupteten, dass es ihnen nicht mehr möglich ist, Verifizierungen von uns zu erhalten. Außerdem haben auch bereits verifizierte Tesla-Mitarbeiter auf unserem öffentlichen Kanal gepostet, dass es hier ein Problem gibt“

zitiert das Portal „Verdict“ einen Blind-Sprecher. Schließlich habe man sich die Sache genauer angesehen und musste feststellen, dass da etwas dran ist. „Wir können bestätigen, dass Tesla seine Angestellten davon abhält, unsere App zu erreichen„, so der Unternehmenssprecher.

Die genauen Beweggründe für die Zugriffssperre sind zwar unklar. Die Betroffenen aufseiten des Autobauers vermuten allerdings durchwegs, dass ihr Arbeitgeber große Angst vor internen Leaks hat und auf diese Weise möglichst jede öffentlich geäußerte Kritik unterbinden möchte. „Blind ist ein großartiger Ort, um die Arbeitskultur eines Unternehmens – etwa im Bereich der Work-Life-Balance oder bei besonderen Leistungen – besser zu verstehen. Tesla versagt bei all diesen Dingen. Also will man das totschweigen„, meint etwa einer der Angestellten.

Reger Zustrom aus Silicon Valley

Seit ihrem Start im Jahr 2015 freuen sich die Betreiber von Blind über regen Zustrom von Nutzern aus dem Silicon Valley. Eigenen Angaben nach sollen sich mehrere tausend Mitarbeiter der dort ansässigen Firmen regelmäßig über die Chat-App austauschen – darunter auch viele von namhaften Tech-Giganten wie Microsoft, Google, Facebook oder Amazon. Von Tesla sind mehr als 2.100 Angestellte bei dem Online-Service registriert.

Wer sich bei Blind anmelden möchte, muss zunächst verifizieren, dass er oder sie auch tatsächlich bei dem Unternehmen arbeitet, das angegeben ist. Von neuen Mitgliedern wird deshalb auch verlangt, dass sie sich mit einer gültigen Arbeits-E-Mail-Adresse registrieren. „Tesla hat es anscheinend geschafft, die Zustellung unserer Verifizierungs-E-Mails zu blockieren, die an Tesla-Adressen gehen. Dadurch können Mitarbeiter sich nun nicht mehr einloggen„, schildert der Blind-Sprecher.

Dieser Inhalt ist eine Meldung von Pressetext.


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