Der Pottwal konnte nur teilweise aus dem Netz befreit werden, nun fehlt jede Spur von ihm.
Pottwal: Vor Italien in illegalem Fischernetz verheddert – Das Wichtigste zu Beginn:
Nahe Sizilien hatte sich ein weiblicher Pottwal in einem Fischernetz verfangen. Er konnte nur teilweise befreit werden, was ihm jagen und tauchen erschwert. Greenpeace fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Verwendung dieser Netze.
Befreiungsversuch durch Greenpeace
Nahe den Liparischen Inseln bei Sizilien hat sich ein Pottwal in einem illegal ausgebrachten Fischernetz verfangen.
Die italienische Küstenwache versuchte gemeinsam mit Biologen und weiteren Helfern, das Tier zu befreien.
Spur des Wals verloren
Laut Greenpeace haben die Küstenwache und weitere Einsatzkräfte inzwischen die Spur des weiblichen Wals verloren. Jedoch konnten sie ihn davor nicht gänzlich von dem Netz befreien, was zur Folge hat, dass es für den Wal wohl schwierig sein werden, zu tauchen und zu jagen.
Greenpeace hofft auf ein gutes Ende und schreibt in einem Facebook-Post:
„Diese Geschichte kann hier nicht enden! Hoffen wir, dass sie wieder gesichtet und gerettet wird, aber diese Netze dürfen Meerestiere nicht mehr bedrohen! […] Wir fordern geeignete Sanktionen, verstärkte Kontrollen und die Beseitigung all jener Schlupflöcher, die es erlauben, dass diese „Todesmauern“ noch auf See sind!“
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Erst vor drei Wochen hatte sich ein männlicher Pottwal in einem Netz verfangen. Dieser konnte aber laut Medien gänzlich befreit werden.
Pottwale wurden in den letzten Monaten vermehrt bei den Liparischen Inseln gesichtet. Die Fischer hier verwenden immer noch spezielle Treibnetze, die seit langer Zeit verboten sind.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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