Depressionen, Angststörungen, Stress und auch geringes Selbstwertgefühl als Folgen

 

Bei diesem Inhalt handelt es sich um eine Pressemitteilung von: pressetext.redaktion

Das Verschicken oder Erhalten von Bildern mit explizit sexuellen Inhalten kann den Geisteszustand von Jugendlichen auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Obwohl ein derartiges Verhalten nicht unbedingt immer negative Konsequenzen für Betroffene mit sich bringen muss, wird es vor allem dann gefährlich für die Psyche, wenn es unfreiwillig passiert.

Zu diesem Ergebnis kommen Forscher der Deakin University, die erzwungenes Sexting mit Depressionen, Angststörungen, Stresssymptomen und einem geringen Selbstwertgefühl in Verbindung setzen.

„Heute nicht ungewöhnlich“

„Sexting ist heute unter jungen Erwachsenen nichts Ungewöhnliches und gehört zu den am weitesten verbreiteten Formen der sexuellen Online-Interaktion“,

erklärt Bianca Klettke von der School of Psychology der Deakin University. Jüngsten Erhebungen zufolge hätten rund 49 Prozent der Jugendlichen bereits mindestens einmal entsprechende Inhalte verschickt, 56 Prozent hätten solche Inhalte schon mal empfangen.

„Dieses Verhalten wird oft als besonders risikobehaftet angesehen, weil es in seinem Kontext auch um Bullying, ungewolltes Bloßstellen oder Gewalt gegen Frauen gehen kann“,

betont die Expertin.

Ein direkter Zusammenhang zu mentalen Schäden konnte bislang allerdings nicht festgestellt werden. Auch sie habe in ihrer Untersuchung keine pauschale Korrelation gefunden. Ganz anders sehe die Sache aber aus, wenn man solche Bilder ungewollt erhält oder zum Verschicken beziehungsweise Weiterverbreiten gezwungen wird.

„Solche Sexting-Erfahrungen wirken sich negativ auf die Psyche aus“,

stellt Klettke klar:

„Dieser Zusammenhang gilt ganz allgemein für beide Geschlechter.“

Männer sind öfter involviert

Für ihre Studie hat die Wissenschaftlerin gemeinsam mit Kollegen 444 junge Erwachsene im Alter zwischen 18 und 21 Jahren zu ihren Sexting-Erfahrungen befragt.

Drei Viertel davon haben bereits entsprechende Nachrichten erhalten, etwa die Hälfte hat bereits welche verschickt. Ein Drittel der Teilnehmer bekam ungewollte Sexbilder, und knapp zehn Prozent gaben zu, diese unter Druck weitergeleitet zu haben.

Männer (78 Prozent beim Empfangen und 58 Prozent beim Verschicken) sind im Schnitt öfter in Sexting-Aktivitäten involviert als Frauen (66 Prozent beim Empfangen und 56 Prozent beim Verschicken).

„Interessant ist, dass das unfreiwillige Erhalten von Sexbildern bei Männern einen stärkeren psychologischen Schaden anrichten kann als bei Frauen. Um diesen Aspekt besser zu verstehen, ist aber noch weitere Forschung nötig“,

so die Forscher.


Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat und du die Bedeutung fundierter Informationen schätzt, werde Teil des exklusiven Mimikama Clubs! Unterstütze unsere Arbeit und hilf uns, Aufklärung zu fördern und Falschinformationen zu bekämpfen. Als Club-Mitglied erhältst du:

📬 Wöchentlichen Sonder-Newsletter: Erhalte exklusive Inhalte direkt in dein Postfach.
🎥 Exklusives Video* „Faktenchecker-Grundkurs“: Lerne von Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und bekämpfst.
📅 Frühzeitiger Zugriff auf tiefgehende Artikel und Faktenchecks: Sei immer einen Schritt voraus.
📄 Bonus-Artikel, nur für dich: Entdecke Inhalte, die du sonst nirgendwo findest.
📝 Teilnahme an Webinaren und Workshops: Sei live dabei oder sieh dir die Aufzeichnungen an.
✔️ Qualitativer Austausch: Diskutiere sicher in unserer Kommentarfunktion ohne Trolle und Bots.

Mach mit und werde Teil einer Community, die für Wahrheit und Klarheit steht. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen besser machen!

* In diesem besonderen Kurs vermittelt dir Andre Wolf, wie du Falschinformationen erkennst und effektiv bekämpfst. Nach Abschluss des Videos hast du die Möglichkeit, dich unserem Rechercheteam anzuschließen und aktiv an der Aufklärung mitzuwirken – eine Chance, die ausschließlich unseren Club-Mitgliedern vorbehalten ist!


Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)