Als CNN getarnte Fake-News verspricht tausende von Euros als tägliches Einkommen.

Da wird ja nur so mit großen Zahlen um sich geworfen: Erst hat sie 42 Millionen Euro gewonnen, davor bereits 12 Millionen Euro.

Doch wie so häufig bei dieser Art der Statusmeldungen gilt: Bei dem verlinkten Artikel handelt es sich um eine waschechte kommerzielle Fakenews. Auf Facebook wird man über einen Statusbeitrag, der sich als News ausgibt und mit einer erfundenen Schlagzeile lockt, auf eine Fakenews-Webseite gelockt. Bereits die Teaser auf Facebook sind so konstruiert, dass sie in Form einer Nachrichtenkurzmeldung erscheinen. Hierbei werden Screenshots aus dem TV verwendet, auf denen man echte Nachrichtensprecher sieht, die Fakenews selbst wird thematisiert. Diese Methode soll die Nachricht authentisch machen.

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Kurzer Check: Diese Dame hat das abgebildete Geld natürlich nicht gewonnen, ein kurzer Gegencheck in der Bildersuche zeigt, dass es sich um ein „Pretty girls making Ugly Faces – Selfie” handelt, welches bereits mehr als drei Jahre als ist (vergleiche).

Die Fakenews-Webseite

Aus dieser Statusmeldung heraus wird man auf eine kommerzielle Fake-News verlinkt, die man an bestimmten Merkmalen erkennen kann: Die Fakenews hat einen pseudoredaktionell erstellten Inhalt, der keinerlei Wahrheitsgehalt hat und auch gar nicht die Intention hat, wahr zu sein. Hinter der Teasergeschichte um den Lottogewinn und den Reichtum für alle verbirgt sich eine Fakenews Webseite, die sich als CNN ausgibt. Kommerziell betriebene Fake-News lehnen sich übrigens generell sehr gerne an Namen und Optik bekannter, echter Newswebseiten an. Dabei ist es irrelevant, welche Verlage und Redaktionen missbraucht werden, Hauptsache es wirkt authentisch. Bei dem veröffentlichten Texten handelt sich um eine pseudoredaktionelle Geschichten, verpackt in der Optik einer Nachrichtenwebseite.

In diesem frei erfundenen Text wird massiv eine Webseite beworben beworben. Das soll die angebliche Methode sein, mit der jeder reich wird. Doch Vorsicht: Es handelt sich dabei lediglich um Werbung für eine Casino-Webseite. Diese Werbung ist in Form von Affiliate-Links eingebaut.

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Klickt man auf einen dieser im Text angepriesenen Links und meldet sich daraufhin für dieses Casino an, bekommt derjenige eine Provision, der den Link in seinen Text eingebaut hat. Das ist auch der Grund, warum derartige Fakenews konstruiert werden: Es geht darum, Werbung anzuzeigen bzw. Werbelinks wirksam einzubauen. Dem Verfasser der Fakenews ist es somit schlichtweg egal, ob der eigene Inhalt korrekt ist.

So erkennst du kommerzielle Fakenews!

Bis es überall sitzt, wiederholen wir diese kurzen Faustregeln. Man kann sich für diese Art der kommerziellen Fakenews immer merken: Es handelt sich um…

  • einen pseudoredaktionell erstellten Inhalt, der keinerlei Wahrheitsgehalt hat.
  • eine Darstellung in Form einer News/Nachrichtenwebseite, die jedoch letztendlich keine ist.
  • einen Inhalt, der ein Verlangen/eine Angst (in diesem Falle nur Verlangen) anspricht.
  • einen Verfasser, dem der Inhalt egal ist. Es geht darum, Werbung anzuzeigen bzw. Werbelinks wirksam einzubauen.

Ein verlinktes Affiliate!

Am Ende geht es also nur darum, die Teilnahme an einem Onlinecasino schmackhaft zu machen. Man kann also davon ausgehen, das die Autoren derartiger Fakenews auch gleichzeitig die Partner und Inhaber solcher Provisions-IDs aus den jeweiligen Codes sind, wie sie auf der Casiono Webseite angeboten werden. Das Affiliateprogramm selbst ist dabei jedoch nicht illegal, sondern eine Werbeform, für die sich jeder anmelden kann (die Casinowebseite weist auch selbst darauf hin).

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Das fiese an diesem ganzen Ablauf ist lediglich der Fakenews-Köder: Dem Verfasser der Fakenews ist es schlichtweg egal, ob der eigene Inhalt korrekt ist. Es geht darum, Werbung anzuzeigen bzw. Werbelinks wirksam einzubauen.


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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)