Täglich landen teilweise mehrere Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen bei Facebooknutzern. Wie die aussehen, und was dahinter steckt, erklären wir hier!
Facebooknutzer dürften dieses Gefühl kennen: Das rote Freundschaftsanfragen-Symbol leuchtet auf! Wer könnte es sein? Ein alter Schulfreund? Eine ehemalige Nachbarin? Jemand von der Arbeit? Der nächste Klick ist immer mit Neugier verbunden.
Doch dann macht sich leichte Enttäuschung breit, denn die „Person“, welche die Anfrage gesendet hat, kennt man nicht. Es ist irgendeine junge Frau (hin und wieder auch mal ein junger Mann), die/den man nie zuvor gesehen hat.
Was macht man nun? Ganz klar, es gibt drei Wege, die man einschlagen kann. Zwei Wege davon sind richtig, von dem dritten Weg raten wir ab.
Möglichkeit 1
Als vorsichtiger User weiß man: Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen nimmt man nicht an. Wer also generell seine Kreise beschränkt und auch generell nicht weiter Interesse hat, lehnt direkt diese Anfrage ohne weitere Klicks ab. Punkt.
Möglichkeit 2
Man schaut einmal auf das Profil dieser Freundschaftsanfragen. Dort wird einem recht schnell klar, dass man es mit sehr verdächtigen Accounts zu tun hat, die ein bestimmtes Ziel verfolgen. Man erkennt, dass diese jungen Damen ziemlich direkt auf einen Link verweisen, wo man Nacktfotos oder ähnliche Dinge von ihnen sehen könne:
Auf diesen Seiten lauern indes teure Abofallen. Was wollen die denn alle? Bei diesen Links handelt es sich um sogenannte Affiliate-Links. Das bedeutet, diese Fake-Accounts verdienen Geld damit, indem sie andere Nutzer auf diese Webseiten locken. Wenn man sich auf solchen Webseiten anmeldet, bekommen sie eine Provision.
Doch Anwälte warnen, denn diese Webseiten gehen nicht sonderlich seriös vor. Oftmals werden Abmahnungen verschickt, obwohl man nicht einmal eine Mitgliedschaft eingegangen ist. Das berichtet beispielsweise die Anwaltskanzlei Dr. Hoffmann (siehe hier).
Möglichkeit 3: Freundschaftsanfragen annehmen?
Nein, natürlich nicht. Bitte nicht blind jede Anfrage annehmen. Das ist tatsächlich die schlechteste aller Möglichkeiten und wir raten davon ab.
Weitere Beispiele unter: Es ist heiß, die sexy Freundschaftsanfragen sind wieder da!
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