Beim NATO-Gipfel hatte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker offenbar Probleme, alleine zu gehen und zu stehen, wie zahlreiche Videos und Fotos zeigen.
In diesem Video sieht man Juncker, wie er augenscheinlich mit kleinen Schritten geht und sich von zwei Mitarbeitern stützen lässt.
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Viele Nutzer sind der Meinung, dass Juncker etwas zu tief ins Glas geschaut hat, dem wird aber von mehreren Stellen widersprochen.
Euronews berichtet!
Wie eurnoews berichtet, klagte Juncker in der Vergangenheit desöfteren über Ischias-Probleme. Auch Portugals Ministerpräsident Antonio Costa und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte bestätigten, dass Juncker desweilen Rückenprobleme habe, er aber „ansonsten in ausgezeichneter Verfassung“ sei.
Nun kann man spekulieren: Hatte Juncker zu dem Zeitpunkt tatsächlich Rückenprobleme oder einen Schluck zuviel getrunken?
Möglich ist auch eine Kombination, nämlich dass er etwas gegen die Rückenschmerzen getrunken hat. Die Art, wie er geht, lässt beide Spekulationen zu, so kann man mit Ischias-Schmerzen nur mit kleinen Schritten leicht nach vorne gebeugt gehen, es hilft auch, beim Stehen gestützt zu werden oder sich wo festzuhalten. Dies trifft allerdings auch auf das Gehen im betrunkenen Zustand zu.
Führen die Spekulationen zu irgendwas?
Eigentlich nicht. Man kann sich nun, je nachdem, welcher Meinung man ist, darüber aufregen oder Mitleid haben. Man kann sagen „Hihi, ein betrunkener Politiker“, was man aber nur machen sollte, wenn man selbst nie öffentlich betrunken war. Man kann auch sagen „Der arme Mann, ich kenne solche Rückenprobleme selbst zu gut“, wenn man weiß, wie schmerzhaft ein Ischias-Problem sein kann.
Man kann es aber auch einfach bleiben lassen. Denn egal, welches (gesundheitliche) Problem jemand hat, so ist es einfach eine Frage der Etikette, sich nicht darüber öffentlich zu amüsieren. Egal, ob es ein Gauland in Badehose oder ein schwankender Juncker ist.
Auf Anfrage von Euronews lehnte ein EU-Kommissionssprecher einen Kommentar ab. Man diskutiere derlei Gesundheitsfragen nicht öffentlich.
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