Games machen Teens zu gefährlichen Rasern

Junge Fahrer sind oft von Filmen und Games wie „Grand Theft Auto“ beeinflusst. Mimikama zeigt die Risiken und klärt über verantwortungsvolles Fahren auf

Insbesondere berühmte Kinofilme wie „The Fast and the Furious“ haben schlechten Einfluss

Knapp die Hälfte der Autofahrer sind der Ansicht, dass Games wie „Grand Theft Auto“ jungen Menschen ein falsches Bild vom Autofahren vermitteln. Das hat eine Umfrage der Fahrschule Young Drive ergeben.

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Auch Filme wie „The Fast and the Furious“ tragen nach Ansicht vieler dazu bei, dass Kids aus falsch verstandener Coolness zu gefährlichen Rasern werden. Interessanterweise sehen gerade jüngere Fahrer das sogar eher so.

Coole Rücksichtslosigkeit

Jeder Vierte der 1.000 Befragten glaubt, dass Games „schlechtes Fahren cool aussehen“ lassen, ein Drittel erhebt den gleichen Vorwurf an Film und Fernsehen, berichtet das Portal „Motor1“.

39 Prozent kritisieren, dass TV und Kino kaum auf die Folgen des Rasens eingehen. Gerade junge Autofahrer sehen demnach Mediendarstellungen des Autofahrens relativ kritisch. Jeder Sechste der 18- bis -24-Jährigen vertritt die Ansicht, dass das Fahren auf Bildschirmen aller Größen leichter aussieht, als es tatsächlich ist.

„Es ist beunruhigend, wenn Fahranfänger durch das, was sie auf Bildschirmen sehen, dazu verleitet werden, zu glauben, dass rücksichtsloses Fahren cool ist und ohne Konsequenzen bleibt“,

meint daher Sue Waterfield, Marketingchefin bei Young Driver. Die Gehirne junger Fahrer würden Risiken nicht unbedingt so einschätzen wie die älterer. Es sei wichtig, jungen Menschen von Kindesbeinen an verantwortungsvolles Fahren zu vermitteln.

„Wenn die mit 17 zum ersten Mal zu uns kommen und sie ständig unmöglichen Stunts von Sportwagen ausgesetzt waren, ist klar, dass das ihr Bild vom Fahren verzerrt.“

Genauere Forschung nötig

„Wir wissen nicht, welche Auswirkungen Games wie ‚Grand Theft Auto‘ und ‚Need for Speed‘ auf die Einstellung von Teens zu Verkehrssicherheit haben, einfach, weil das noch keiner erforscht hat“,

meint der Autojournalist Quentin Willson, Original-Host des „BBC“-Erfolgsformats „Top Gear“. Doch gibt er an, dass zumindest seiner Erfahrung nach jene Kids, die solchen Games nicht ausgesetzt waren, empfänglicher für sicherheitsgerichtete Unterweisung seien. Das spricht dafür, dass die Auswirkungen von Games und Filmen auf junge Fahrer wohl wirklich genauer untersucht werden sollten.

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