Ganz verrückte Idee: Twitter will nun, dass Menschen tatsächlich, die Artikel lesen, die sie teilen.
Eigentlich keine große Überraschung: viele Menschen lesen all die Artikel nicht, die sie so bei Twitter unter das Volk bringen. Blöderweise verbreiten sich so auch schnell Falschmeldungen. Laut dem Onlinemagazin futurezone will das Unternehmen dies nun ändern oder zumindest diesem Trend entgegenwirken. In Zukunft wird deswegen Nutzer*Innen ein Aufforderung zum Lesen angezeigt, wenn sie den Artikel bevor dem Teilen nicht einmal angeklickt haben.
Die Botschaft, die Twitter damit verbreitet lautet: „Überschriften erzählen nicht die ganze Geschichte“. Die Plattform sieht also ein großes Problem im Teilen von nicht gelesenen Inhalten und hat damit wohl recht. Gerade auf Twitter verteilen sich Falschmeldungen immer wieder sehr schnell. Mit jenem neuen Hinweis versucht das Unternehmen nun dagegen anzugehen. Twitter verkündete am Mittwoch, die Aufforderung zum Lesen nun weltweit einzuführen.
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Lesehinweis vorher getestet
Das neue Vorgehen wurde von Twitter laut futurezone auch mit einigen Nutzer*Innen im Juni getestet. Die Ergebnisse sollen vielversprechend gewesen sein. Mit einer Aufforderung zum Lesen öffneten Teilnehmer*Innen eine Artikel um 40% häufiger und dabei nahm der Anteil derjenigen die insgesamt Artikel lesen bevor sie sie teilen um 33% zu.
Bei Twitter heißt es also nun: Erst lesen, dann klicken. Wer sich dran hält bleibt abzuwarten. Denn trotzdem können User*Innen weiterhin Artikel posten, ohne sie vorher gelesen zu haben. Wer also wirklich nur irgendwelche Schlagzeilen weiterverbreiten will, kann das auch weiterhin tun. Na dann, ist das Spreading von Falschmeldungen erstmal noch gerettet.
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