Unter Beschuss

Erfahren Sie, wie Richard Gutjahr und seine Familie seit 18 Monaten von Verschwörungstheoretikern attackiert werden. Mimikama beleuchtet die Hintergründe

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Eine Leseempfehlung.

Über 800 Verschwörungsvideos existieren allein bei Youtube über Richard Gutjahr und seine Familie. Nach eigenen Angaben wird er seit über 18 Monaten von Verschwörungstheoretikern, Reichsbürgern und Antisemiten im Netz attackiert, verleumdet und bedroht. Der Grund: Gutjahr ist als Journalist im Jahr 2016 während seines Urlaubs in Nizza Augenzeuge eines LKW-Terroranschlags geworden. Als dann 8 Tage später in der Nähe des Olympia-Einkaufszentrums in München ein Amokläufer 9 Menschen erschoss, war er ebenso vor Ort und in beiden Fällen hat er dann beruflich für die ARD berichtet.

Dies, in Kombination damit, dass seine Frau Jüdin ist, wurde als Indiz dafür angesehen, dass Gutjahr Teil einer internationalen Verschwörung sei. Stichworte wie NWO oder False-Flag Terror (vergleiche „Crisis Actor”) tauchen dabei immer wieder auf. Gutjahr und seine Familie werden mitten in diese Theorien hineingepflanzt.

In einem ausführlichen Artikel auf seiner Webseite rechnet Gutjahr nun mit diesen Verleumdungen ab und gibt einen erstaunlichen Einblick in seine erdrückende Situation.

Unter Beschuss

Hater gab es schon immer. Heute sind sie vernetzt und schwer bewaffnet. Ihre Geschütze: YouTube, Facebook, Twitter. Seit 18 Monaten werden meine Familie und ich im Netz gezielt unter Beschuss genommen. Das umstrittene NetzDG hat uns eine kurze Atempause verschafft. Doch das eigentliche Problem sitzt woanders.

Der gesamte Artikel befindet sich auf gutjahr.biz, inklusive des Videos „How I became FakeNews.“

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