Was ist da nun los? Wieder steht der inaktive Blog “antiabzockenet” im Fokus einer Mail.

Mimikama: Warnung vor...

In der ersten Mail ging es lediglich um versuchte Betrügereien um falsche Spenden, doch diese Mail hat es in sich und versucht den Blog an sich stark zu schädigen.

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Der Inhalt dieser Mail im Klartext:

Betreff: Veröffentlichung Ihrer Daten

Guten Tag!

Wir möchten Sie hiermit davon in Kenntnis setzen, dass wir aufgrund unserer
journalistischen Tätigkeit die komplette Datenbank einer äusserst
fragwürdigen Webseite zugespielt bekommen haben.

Auch IHR Datensatz ist hier enthalten (u.a. Klarname, Pseudonym,
E-Mail-Adresse und Bank/-Adressdaten).
Die Datenbank wird aufgrund der journalistischen und rechtlichen Brisanz in
den nächsten Tagen auf unserem Blog

http://antiabzockenet.blogspot.de

veröffentlicht.

Sollten Sie nun mit dem Gedanken spielen, rechtlichen Schritte gegen uns
einzuleiten, lassen Sie sich gesagt sein: Dies ist mit unserem Partner
Google abgesprochen. Sie werden es nicht verhindern können. Passend dazu
empfehlen wir Ihnen vorab die Lektüre folgender URL:

https://support.google.com/blogger/answer/76315?hl=de

Wie Sie wissen arbeiten wir ehrenamtlich. Eine „Spende“ zur Unterstützung
unserer Arbeit ist jederzeit willkommen. Bitte setzen Sie sich mit uns in
Verbindung um über „individuelle Möglichkeiten“ für Sie zu sprechen.

Hochachtungssvoll
O. Forseti & Google Germany GmbH

—–
Verantwortlich für diese E-Mail:

Google Germany GmbH
c/o: O. Forseti

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Abermals wird der Seitenname und die Impressumsdaten des Blogs “antiabzockenet”, welcher seit über einem Jahr inaktiv ist,deutlich genannt.

Was ist da nun los?

Diese massenweise versendete E-Mail wirkt undurchsichtig und verleitet zu Spekulationen. Was hier zumindest wahrscheinlich der Fall sein wird: es wird keine Veröffentlichungen geben. Weder auf dem Blog, noch in Absprache mit Google. Aussagen wie “Dies ist mit unserem Partner
Google abgesprochen. Sie werden es nicht verhindern können.” sind natürlich völliger Mist.

Es scheint hier um eine ganze andere Geschichte zu handeln: Der Blog hat Abzocke im Internet aufgedeckt, seit 2006 sind dort eine Vielzahl an Abzockereien zu sehen, und der Blog fährt dabei die harte Schiene der Bloßstellung. Im Klartext: auf dieser Seite stehen Namen, Adressen, Telefonnummern und teilweise auch die Geburtstdaten von Personen, welche nach Angaben des Blogs “Abzocker” sind.

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In 8 Jahren Tätigkeit sind dabei eine große Menge an Namen zusammengekommen.

Die Taktik der Mail

Was nun hier hinter steckt: auch wenn die Seite derzeit inaktiv ist, die Namen sind alle noch sichtbar .Irgendeiner der Betroffenen scheint nun mit aller Gewalt diese Seite aus dem Netz bekommen zu wollen. Daher versendet diese unbekannte Person massenweise Mails mit der Mitteilung, man würde auf dieser Seite in den nächsten Tagen die persönlichen Daten veröffentlichen.

Gleichzeitig wurde ein Link hereingepackt, der auf die Seite des Dienstanbieters Blogspot (=Google) führt, mit dem dezenten Hinweis, sich das genau durchzulesen:

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(screenshot: Google/Blogspot)

An dieser Stelle ist es nun möglich, einen Blog zu melden, so dass dieser gelöscht werden kann. Diese Löschung wäre dann das Ziel des unbekannten Versenders! Da hofft derzeit jemand, dass viele menschen auf diese falsche Meldung in der Mail hereinfallen und den Blog “antiabzockenet” in großen Zahlen melden.

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Zusammenfassung:

Die Mail ist ein Fehlalarm. Sie soll bei den Empfängern Angst erzeugen, dass ihre Daten auf diesem Blog erscheinen. Aufgrund der Verängstigung sollen nun viele Menschen den Blog melden, so dass Google (als Betreiber von Blogspot) ihn vom Netz nimmt. Der Absender dieser Mail ist nicht der Betreiber des Blogs!


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