Plattformen für Kleinanzeigen sind praktisch und beliebt, um schnell nicht mehr benötigte Dinge loszuwerden.

Doch dort treiben sich auch Betrüger rum, die die Waren nicht bezahlen oder an eure Daten wollen!

Zumeist laufen Verkäufe auf solchen Plattformen ja reibungslos, jedoch sollte man als Verkäufer Vorsicht walten lassen. So mancher vermeintliche Käufer ist nämlich mehr am eigenen Vorteil interessiert als an eurer Ware. Watchlist Internet hat einige Tipps aufgelistet, woran ihr Betrüger und Betrugsversuche bei Käufern erkennen könnt.

Infrastruktur der Kleinanzeigen-Plattformen nützen

Gehen Sie auf keine Aufforderungen ein, die Kommunikation mit vermeintlichen Käufer/innen außerhalb der Kleinanzeigen-Plattform zu führen. Beispielsweise senden Ihnen diese eine SMS mit der Bitte, eine externe E-Mailadresse anzuschreiben oder das Geschäft über Messenger-Dienste abzuwickeln. Die Kommunikation über dritte Kanäle führt dazu, dass Sie nicht mehr durch die Sicherheitsinfrastruktur der Kleinanzeigen-Plattform geschützt sind wo verdächtige Nachrichten gefiltert werden.

Kein Verkauf ins Ausland

Brechen Sie jeden Kontakt mit Käufer*innen ab, die Ihnen in schlechtem Deutsch oder auf Englisch erklären, dass sie im Ausland sind. Das ist ein bekanntes Muster für klassische Betrugsversuche auf Kleinanzeigen-Plattformen.

Überhöhte Geldüberweisung ablehnen

Zeigen Sie keine Reaktion, wenn vermeintliche Käufer*innen Ihnen mehr Geld überweisen wollen, als vereinbart. Das soll dazu führen, dass Sie den überhöhten Differenzbetrag für den Warentransport oder dergleichen ins Ausland transferieren sollen. Dadurch verlieren Sie Ihr Geld und – sofern Sie die Ware versenden – Ihre Ware, denn es gibt kein Kaufinteresse der Betrüger*innen.

Gefälschte E-Mails erkennen

Erhalten Sie E-Mails von PayPal oder Banken, die einen Geldeingang bestätigen, ignorieren Sie diese und brechen Sie jeden Kontakt mit den Käufer*innen ab. Die Schreiben sind gefälscht. Das können Sie sehr einfach erkennen, indem Sie sich in Ihrem PayPal- oder OnlineBanking-Konto anmelden. Sie stellen fest, dass es keinen Geldeingang gibt. Die Betrüger*innen versuchen mit den gefälschten Nachrichten, von Ihnen eine Geldüberweisung für den Transport ins Ausland zu erreichen.

Keine Versandbenachrichtung versenden

Fordert Sie eine gefälschte Banken-Mail dazu auf, das Paket zu versenden und ihr die Versandbenachrichtigung zu übermitteln, damit sie Ihnen den Kaufpreis weiterleiten kann, brechen Sie den Kontakt ab. In Wahrheit gibt es keinen Geldeingang. Versenden Sie die Ware, verlieren Sie diese.

Scheckbezahlung ignorieren

Unterbreiten Ihnen vermeintliche Käufer*innen den Vorschlag, dass sie Ihnen den Kaufpreis mit Scheck bezahlen, gehen Sie darauf nicht ein, denn der Scheck ist ungedeckt und führt bei Ihnen zu einem Waren- oder Geldverlust, wenn Sie einen überhöhten Geldbetrag ins Ausland überweisen sollen.

Keine Personalausweiskopien übermitteln

Übermitteln Sie Käufer/innen niemals als Sicherheit Kopien Ihres Personalausweises, denn dadurch werden Sie Opfer eines Identitätsdiebstahls. Er versetzt Kriminelle in die Lage, mit Ihrem Namen Verbrechen zu begehen.

Zu jenem Thema hat Watchlist Internet auch noch ein kleines Erklärvideo erstellt:


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Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)