Einordnung
Aktuell kursieren E-Mails und Anhänge, die angeblich von der Landespolizeidirektion Oberösterreich, dem Innenministerium und/ oder Europol stammen. Darin werden Empfänger:innen schwerer Straftaten wie Kinderpornografie oder Menschenhandel beschuldigt. Die Schreiben werden per E-Mail verschickt und geben vor, eine offizielle Vorladung oder Mitteilung zu sein.
Erkennungsmerkmale
Die Nachrichten arbeiten mit drastischen Vorwürfen und kurzen Fristen. Es wird behauptet, es lägen Beweise vor, etwa durch angebliche Überwachung oder „Cyberermittlungen“. Als Kontakt wird eine allgemeine E-Mail-Adresse angegeben, oft bei kostenlosen Maildiensten, nicht bei offiziellen Behörden-Domains.
Was du tun solltest
- Nicht antworten und keine Anhänge öffnen.
- Keine persönlichen Daten oder Ausweiskopien übermitteln.
- Die Nachricht löschen oder als Spam melden.
- Bei Unsicherheit kann man sich direkt bei Polizei oder Justiz über offizielle Kontaktwege informieren.
Hinweis zur Einordnung
Diese Masche ist seit Jahren bekannt und tritt in ähnlicher Form immer wieder auf. Polizei und Staatsanwaltschaft verschicken keine Vorladungen oder Ermittlungsmitteilungen per E-Mail mit derartigen Inhalten und Fristen.
Zur weiteren Information:
Gefälschte „Vorladungen“ von Justiz, Europol, Interpol und Polizei
Wikikama: Autorität – Einfluss und Missbrauch in digitalen Manipulationsstrategien
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