Facebook und Twitter: Weniger Fakenews nach Trumps Twitter-Sperre

Autor: Annika Hommer

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Verbreitung von Falsch-Informationen zu US-Wahl seit Trump-Sperre deutlich zurückgegangen!

Sperren zeigen Wirkung: Wie Untersuchungen des Forschungsinstitus Zignal Labs zeigen, gingen seit der Social Media-Verbannung Trumps Desinformationen zu angeblichem Wahlbetrug und falschem Wahlergebnis um 73 Prozent zurück. Auch Hashtags, wie #FightForTrump oder #HoldTheLine, die auf verschiedenen Plattformen zuvor äußerst populär waren, wurden zu 95 Prozent weniger genutzt.

Laut Washington Post untersuchte Zignal Labs hierzu mehrere Soziale Medien im Zeitraum vom 9. Bis 15. Januar 2021. Durch die ausgewerteten Zahlen fühlen sich nun besonders jene bestätigt, die Trumps „Deplatforming“ bereits lange zuvor gefordert hatten. Auch wenn weitere Faktoren, wie die Kongress-Ratifizierung des Wahlsiegs Joe Bidens eine Rolle spielen könnten, sprechen die Zahlen eindeutig für die Wirksamkeit der Sperren Trumps.

Kritiker sprechen von Zensur

Neben den Befürwortern der Deplatforming-Maßnahmen, werden auch Stimmen laut, die darin eine Einschränkung der freien Meinungsäußerung sehen. So wirft eine neue Abgeordnete der Republikaner im Repräsentantenhaus, Marjorie Taylor Greene, Twitter vor, dass dort konservative Meinungen unterdrückt würden und deren Macht über den öffentlichen Diskurs „außer Kontrolle“ sei. Greene wurde zuvor temporär von Twitter gesperrt, nachdem diese in Zusammenhang mit QAnon-Inhalten auffällig geworden war. Neben ihrem Account waren rund 70.000 weitere Accounts, die QAnon-Verschwörungstheorien verbreiteten, von Sperren betroffen. Ein Forscher der Washington Post merkte hierzu an, dass diese Maßnahmen Verschwörungstheoretikern zwar die Ansprache neuen Publikums erschwere, diese sich allerdings dadurch auch in ihrer verankerten Meinung bestätigt fühlen könnten.

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Quellen:
Artikelbild: Shutterstock / Von kovop58
Gastautorin: Annika Hommer von „“Irgendwas Mit Schreiben


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