Geht das überhaupt? Kann ein 3D-Drucker etwas Essbares, das am Ende auch noch wie Fleisch aussieht, auf den Teller zaubern?
Man könnte es Fakefleisch nennen, aber etwas sachlicher auch von synthetischem Fleisch sprechen, wenn man das Ergebnis dieses 3D-Druckers anschaut. Und ja, dieses Ergebnis soll zwingend zum Verzehr geeignet sein.
Denn genau darum geht es bei diesem Gerät der Firma Redefine Meat. Ein 3D Drucker soll nach Wunsch ein Stück Fleisch erzeugen, das aus bestimmten Basiszutaten besteht.
Die Firma Redefine Meat stammt aus Tel Aviv (Israel) und macht durch den Drucker, der mithilfe seiner Zutaten und einem vorbildgenauen Ausdruck einen Fleischersatz drucken soll, der dem Original sehr nahe kommt, bzw. kaum zu unterscheiden ist.
In einer Vorstufe wurden bereits die entsprechenden Zutaten, also „alternatives“ Fett, Blut und Muskeln entwickelt, die nun im 3D-Drucker zum Einsatz kommen (vergleiche).
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Liefert der 3D-Drucker denn nun wirklich Fleisch?
Ein echtes tierisches Produkt liegt natürlich nicht vor, die Zutaten sind letztendlich pflanzlich, werden jedoch wie ein tierisches Produkt aufgebaut.
Bei den Zutaten für die alternativen Basisstoffe soll es sich sogar um rein pflanzliche Zutaten handeln, so dass man hier sogar von einem veganen Produkt ausgehen kann.
Die Firma Redefine Meat will jedoch nicht als Nahrungsmittelhersteller auftreten, sondern am Ende eine Technologie Verkaufen. Daher geht es darum, 3D-Drucker zu entwickeln, die sowohl in Restaurants zum Einsatz kommen, aber auch in der Industrie genutzt werden können.
Tatsächlich wäre das dann am Ende zusammengesetztes, also synthetisches Fleisch, welches bereits ab 2021 in die Gastronomie kommen soll.
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