Abwesend starren wir auf die Bildschirme unsere Smartphones. Werden wir etwas gefragt, reagieren wir mitunter recht genervt. Dieses Fotoprojekt zeigt sehr anschaulich, wie wir vom bläulichen Licht beleuchtet zu Geistern werden und das täglich mehrere Stunden lang …
Via Facebook erinnert uns Al Lapkovsky an etwas sehr Wichtiges: Unsere wertvolle Zeit.
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Schon Kinder verbringen durchschnittlich 7,5 Stunden täglich vor den Bildschirmen – beinahe so viel, wie Erwachsene an einem Arbeitstag leisten. Teenager investieren sogar 9 Stunden auf Social Media Plattformen. Der Durchschnittsmensch kommt auf immerhin 2 Stunden Social Media-Konsum täglich. Das macht insgesamt 5 Jahre und 4 Monate eines ganzen Lebens aus …
Wir verbringen somit mehr Zeit mit dem Smartphone und Co., als mit Essen, Trinken und der Pflege von sozialen Kontakten im echten Leben.
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In dieser „neuen Realität“ hören wir jedoch auf zu existieren – wir werden zu Geister, die sich ein Leben ohne die blauen Bildschirme gar nicht mehr vorstellen können.
Wir werden mit Status-Nachrichten und Updates bombardiert, haben Tausende von Freunden, wovon wir viele real nie kennen gelernt haben und erliegen einer Flut an nutzloser Informationen und eines gefälschten Zugehörigkeitsgefühls.
Was ist wichtiger als der Moment?
Viele von uns sind es bereits gewöhnt, immer mal wieder auf den Bildschirm zu schauen, anstatt hinauszugehen und um uns herumzuschauen. Wir texten lieber, als eine Person anzurufen oder mit ihr tatsächlich zu sprechen – auch wenn sie bereits vor uns sitzt.
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Diese Fotos erinnern uns daran, dass es etwas sehr Kostbares in dieser Welt gibt: Unsere persönliche Zeit. Und unsere eigene Entscheidung, mit wem wir sie wirklich verbringen wollen.
Quelle: Facebook / Al Lapkovsky
Artikelbild: Al Lapkovsky
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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