In Zentralindien kämpfen Schlafmohn-Bauern gegen dreiste Papageien und Antilopen, die die Felder plündern
Wie die ‘Süddeutsche Zeitung’ berichtet, bringen opiumsüchtige Tiere die Ernte der Bauern in Gefahr, da immer öfter Wildtiere die Schlafmohnfelder überfallen.
„Die Vögel sind so abhängig, dass sie sich nichtmal von lautem Trommeln oder Feuerwerk vertreiben lassen“,
So Nagin Rawat von der örtlichen Landwirtschaftsbehörde.
Mit dem Schnabel knipsen die Papageien die Stiele ab und fliegen mit den Kapseln davon.
Selbst in den Medien wird von den räuberischen Papageien berichtet:
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Oft warten sie nur darauf, dass die Feldarbeiter die Mohnkapseln aufschneiden und der berauschende Saft austritt.
Schlafmohn-Anbau in Indien
Unter strengen Auflagen und zu medizinischen Zwecken ist der Anbau von Schlafmohn in Indien erlaubt. Aus dem Saft (Opium) werden schmerzlindernde Mittel (Opiate) herstellt. Sie haben ein hohes psychisches und körperliches Abhängigkeitspotential.
Netze gegen abhängige Tiere
Einige Bauern spannen bereits Nylon-Netze über die Felder, um die Ernte zu schützen.
Doch wie wirksam diese Maßnahme ist, wird sich zeigen, denn die Antilopen überwinden selbst zwei Meter hohe Zäune.
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