Explosion in St. Petersburger Metrozug

Eine Explosion im Metrozug von St. Petersburg forderte 11 Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Aktuelle Informationen und Hintergründe dazu auf Mimikama

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St. Petersburg: 11 Tote und 47 Verletzte bei einer Explosion im Metrozug der russischen Millionen-Stadt St. Petersburg

Wie ‘derStandard’ und ‘Tagesschau’ berichten, explodierte im Metrozug der Linie 2 zwischen den Stationen Sennaja-Platz und Technologisches Institut gestern, dem 03. April 2017 ein Sprengsatz mit 200 bis 300 Gramm Dynamit.

Laut Agentur Interfax sei es womöglich eine Schrapnellbombe gewesen, welche mit Metallteilen versehen war.

Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums kamen bei der Detonation 11 Menschen ums Leben, 47 wurden verletzt, darunter sechs schwer.

Eine weitere Bombe, die eine Sprengkraft von rund 1 kg TNT gehabt haben soll, wurde getarnt als Feuerlöscher am Wosstanija-Platz der Linie 1 gefunden, sicher gestellt und entschärft. Hier liegt auch der “Moskauer Bahnhof”.

Die Behörden beschlossen das gesamte Metronetz der Stadt zu evakuieren.

Erst gegen 20 Uhr wurde der Fahrbetrieb partiell wieder aufgenommen.

Die Stadtverwaltung stellte 150 Busse kostenlos zur Verfügung, jedoch brach das Verkehrssystem der Stadt alsbald zusammen, da Massen an Fußgängern über die Gehwege und Newa-Brücken zogen.

Russlands Präsident Wladimir Putin legte am Ort des Anschlags einen Blumenstrauß nieder.

Im Verdacht der Tat steht die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) sowohl als auch der kaukasische radikalislamistische Untergrund.

Diese Spekulationen konnten jedoch noch nicht bestätigt werden.

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Weitere Informationen

Quellen: derStandard, Tagesschau

Vorschaubild Quelle: Anton Kudelin / Shutterstock.com


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