Illegaler Waffenhandel im Darknet

Illegaler Waffenhandel im Darknet: Mimikama informiert über die Sicherstellung von Waffen und Munition durch Zollfahnder im Oberbergischen Kreis

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Oberbergischer Kreis/Frankfurt am Main – Frankfurter Zollfahnder haben bei einem 38-Jährigen im Oberbergischen Kreis (Regierungsbezirk Köln) drei Langwaffen (zwei Schrotflinten und eine Maschinenpistole), eine Pistole, etwa 1.000 Schuss Munition, verbotene Pyrotechnik und Schwarzpulver sichergestellt.

Illegaler Waffenhandel im Darknet

Auf die Spur des Waffenbesitzers führten die Ermittler die Aktivitäten des Mannes im Darknet. Hier hatte der Beschuldigte offensichtlich Bestellungen für Munition aufgegeben. Genehmigungen für den Besitz von Waffen und Munition besaß der Mann nicht.

Das unter der Sachleitung der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main geführten Strafverfahren wurde im April 2017 eingeleitet und steht im Zusammenhang mit umfangreichen Ermittlungen gegen den illegalen Waffenhandel im Darknet.

„Aufgrund der Art und des Umfanges der Sicherstellungen sticht dieser Fall besonders hervor“,

so Hans-Jürgen Schmidt, Sprecher des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main.

Bei der sichergestellten Maschinenpistole handelt es sich um eine britische „Sten MK5“ aus dem 2. Weltkrieg, die ursprünglich eine Dekorationswaffe war und vermutlich von dem Industriemechaniker manipuliert wurde. Ob sie tatsächlich schussfähig ist, muss nun ein Gutachten zeigen.


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