19-Jähriger übergießt eine Katze mit Benzin und zündet sie an.

Aufklärung über Tierquälerei ist wichtig. Der Vorfall mit der Katze in den USA zeigt, wie Sensationsjournalismus oft irreführend ist. Mimikama klärt auf

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Kein Fake, aber der Vorfall ereignete sich bereits im Januar 2017 und dies in Amerika!

Aktuell macht ein Artikel der Webseite “Holidogtimes.com” die Runde, laut dem ein 19 Jahre alter Mann eine Katze mit Benzin übergossen und mit einem Böller angezündet haben soll. Erst einmal: es ist natürlich richtig und wichtig über Tierquälerei aufzuklären und darauf aufmerksam zu machen. “Holidogtimes” hat aber hier nicht gerade ein Paradebeispiel für guten, aufklärerischen Journalismus abgeliefert. Es wird kaum an grausigen Details gespart, die Überschrift ist so gehalten, dass man annehmen muss der Vorfall habe sich im deutschsprachigen Raum ereignet.

Es handelt sich um diesen Statusbeitrag, zu welchen wir diverse Anfragen erhielten:

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Nun zu den Fakten:

  • Die Tat fand am 11. Januar 2017 in Crafordsville im US-Staat Indiana statt.
  • Der vermutliche Täter stellte sich nach einer Medienkampagne einen Tag später am 12.01 und wurde wegen Tierquälerei verhaftet, er legte ein Geständnis ab.
  • Die Katze überlebte glücklicherweise den Vorfall, da sowohl ihr Fell durchnässt war als auch der Böller selbst nicht explodierte.
  • Die Organisation “Animal Welfare League”, eine Tierschutz-NGO, finanzierte die Behandlung von “Phoenix” in einer Tierklinik.
  • Die ursprüngliche Quelle ist ein Artikel mit Video des Amerikanischen Fernsehsenders “Fox 59”

Fox 59 hat damals sogar darüber berichtet:

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