Ja … irgendwie war es auch absehbar. Die Schüssel „Blanda“ von Ikea ist als Schüssel für Obst oder Salat konzipiert worden. Halbrund, hochglänzend und aus Metall. Und sie hat einen Nebeneffekt.
Diese Schüssel ist ein konkav gewölbter Spiegel. Damit besitzt sie eine besondere Eigenschaft: das reflektierte Licht bündelt sich in einem Brennpunkt. Das müsste irgendwie Physik 6. oder 7. Klasse sein. Das theoretische Resultat wäre in diesem Falle, dass brennbare Dinge sich im Brennpunkt dieses Spiegels entzünden.
Das praktische Resultat dazu kann man auf Facebook sehen. Der Schwede Richard Walter wunderte sich, warum seine Trauben, die in der Schüssel lagerten und dort in der Sonne standen, Feuer fingen. Augenscheinlich haben seine Freunde über diese Story lachen müssen, so dass er die Situation mit einem Stück Papier nachstellte:
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Im schwedischen “Aftonbladet” kommt IKEA zu Wort. Hier lautet es:
Ikea ska undersöka
Ikea känner inte till att skålen kan fungera på det här sättet. Men tar det på största allvar och kommer nu att utföra egna tester.
– Vi tar de här uppgifterna på största allvar och kommer nu undersöka vad som kan ha hänt, säger Emil Eriksson, presstalesperson på Ikea Sverige.
Ikea hat also zuvor nicht gewusst, dass die Schale diese “Funktion” hat. Auf Seiten von IKEA nimmt man das jedoch sehr ernst und wird nun eigene Tests durchführen. Emil Eriksson, Sprecher von Ikea Schweden wird dabei zitiert:
”Wir werden diese Informationen sehr ernst nehmen und untersuchen, was genau hier passiert.”
Wir auch
Soeben haben wir in unserem Küchenfundus auch diese Schüssel gefunden. Das wird wohl noch ein lustiger Tag mit ein paar Feldversuchen werden.
Andre Wolf ist Kommunikationsexperte und Pressesprecher von Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Er vertritt Mimikama
in Medienauftritten und leitet Workshops zu Medienkompetenz und
der Erkennung von Desinformation.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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