Faktencheck: Vater zündet eigene Tochter an

Faktencheck zu einem erschütternden Vorfall: Ein Vater zündet seine Tochter an. Mimikama prüft die Echtheit dieser tragischen Geschichte und liefert Infos

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Wir erhielten Anfragen zu einem Artikel, wonach ein Vater seine eigene Tochter angezündet haben soll.
Die Geschichte wird als Video verbreitet und wirft Zweifel an der Echtheit des Videos auf.
Es geht um folgenden Beitrag:
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Quelle: Screenshot Mimikama

Sehr geehrtes Mimikama Team,
ich bin heute bei Facebook auf einen Bericht gestoßen wo ich mir irgendwie nicht vorstellen kann das dieser echt sein soll. Angeblich ist der Bericht von gestern (19.08.2017)…auffällig jedoch ist, das der älteste Kommentar unter dem Bericht wesentlich älter als der Bericht selbst ist. Vielleicht könntet Ihr ja mal bitte die Echtheit dieses Berichtes überprüfen.
Lieben Dank
LG
Link zum Bericht

Ist diese traurige Geschichte echt?

Die Aufmachung des Videos auf der verlinkten Webseite lässt manche vermuten, dass es sich um einen Fake handeln könnte, da hier Original-Bilder mit anderen Aufnahmen vermischt werden.
Leider, leider ist diese Geschichte WAHR.
Dieser Vater aus Perth (Australien) mit Namen Edward John Herbert hatte laut The Sydney Morning Herald tatsächlich seine eigene Tochter angezündet.
Ende August 2015 übergoss der dreifache Vater nach wochenlangem Missbrauch von Alkohol und Cannabis seine 3-jährige Tochter mit Petrol und entfachte ein Feuer.
Die Mutter holte zwei Nachbarn zu Hilfe, einer von ihnen (Polizeibeamtin Stephanie Bochorsky) konnte das schwer verletzte Mädchen mit einer Decke löschen.
Der Vater wurde zuerst in die psychiatrische Klinik “Frankland Centre” gebracht, danach ins “Hakea” Gefängnis verlegt.
Laut Perth Now wurde Mr Herbert zu 17 Jahren Gefängnis verurteilt.

Ergebnis:

Es handelt sich um KEINEN Fake.
Dieser australische Vater hatte nach Drogenmissbrauch seine Tochter angezündet.
Das Mädchen konnte gerettet werden und der Vater wurde zu 17 Jahren Haft verurteilt.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
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