Passanten durch Schüsse verletzt

In Hellersdorf wurden zwei Passanten durch Schüsse verletzt. Mimikama berichtet über die Hintergründe und die laufenden Ermittlungen der Polizei

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Marzahn-Hellersdorf – Montag Nachmittag schoss ein Unbekannter in Hellersdorf mit einer bislang nicht bekannten Waffe auf zwei Fußgänger und verletzte diese.

Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen lief ein 67 Jahre alter Mann in der Alten Hellersdorfer Straße, als er gegen 15.10 Uhr in Höhe der Gothaer Straße plötzlich einen Schlag gegen die rechte Schulter verspürte. Irritiert setzte er seinen Weg fort und ging nach Hause zu seiner Seniorenunterkunft. Dort stellte er fest, dass seine Jacke und sein T-Shirt beschädigt waren und er darunter eine blutende Verletzung hatte. Pflegekräfte der Unterkunft verständigten daraufhin die Polizei.


Während der Ermittlungen der alarmierten Beamten stießen diese gegen 16 Uhr an der Kreuzung Gothaer Straße/Neuruppiner Straße/Alte Hellersdorfer Straße vor einem Sportplatz auf einen am Boden liegenden Jugendlichen, um den sich mehrere Passanten kümmerten und der eine blutende Verletzung an der linken Wade hatte. Kurz zuvor hatte der 15-Jährige nach seinen Angaben einen Knall gehört, konnte aber nicht sagen, aus welcher Richtung das Geräusch kam.
Die beiden Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Die weiteren Ermittlungen zum unbekannten Schützen und der verwendeten Waffe hat die Kriminalpolizei der Direktion 6 übernommen.
Quelle: Polizeipräsident Berlin


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