Zuckerberg beugt sich dem neuen EU-Datenschutzrecht – aber nicht vollständig. Dennoch möchte man sich vom “Geist” der EU-Vorschriften leiten lassen.
Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und derStandard berichten, müssen sich Betreiber sozialer Medien, wie zum Beispiel Facebook, ihrer Verantwortung gegenüber Nutzerinnen und Nutzern bewusst werden. Nach dem Datenskandal mit der Firma Cambridge Analytica geht Facebook nun in die richtige Richtung und löscht hunderte unseriöse Accounts.
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Nicht zuletzt muss sich das Unternehmen Facebook dem neuen EU-Datenschutzrecht anpassen – jedoch kommt es dieser Aufgabe bisweilen noch nicht weltweit nach. Nach Aussagen Mark Zuckerbergs, wolle sich das Unternehmen dem schärferen EU-Datenschutzrecht fügen und habe bereits “die meisten Datenschutzvorkehrungen” umgesetzt. Dennoch entspricht Facebook noch nicht ganz dem neuen Datenschutzrecht – “man wolle sich aber von den geplanten globalen Anpassungen der Datenschutzregeln vom “Geist” der EU-Vorschriften leiten lassen.”
Ein Grundstein wurde aber bereits gelegt, so seien “hunderte” mit einer russischen “Trollfabrik” in Verbindung gebrachte Accounts stillgelegt worden, die ebenfalls unter dem Verdacht stehen, hinter der berüchtigten Kampagne zur Beeinflussung der amerikanischen Präsidentenwahl im Jahr 2016 zu stehen.
Diese haben “wiederholt versucht, Menschen in aller Welt zu täuschen und zu manipulieren, und wir wollen sie nicht mehr auf Facebook haben”
Neue EU-Datenschutz-Grundverordnung
Die neue Verordnung wird Mai 2018 in Kraft treten. Die Presse schreibt dazu folgendes:
Ziel ist es, personenbezogene Daten besser zu schützen und die Verarbeitung der Daten durch Firmen einheitlicher zu gestalten. Sollten Unternehmen gegen die Auflagen verstoßen, drohen ihnen Strafzahlungen von bis zu 20 Millionen Euro oder bis zu vier Prozent ihres weltweiten Umsatzes. Apple und einige andere Technologiefirmen haben bereits angekündigt, sie wollten auch ihren Kunden in den USA und in anderen Regionen den gleichen Datenschutz gewähren wie den Europäern.
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