Zweckentfremdung, Missbrauch und Identitätenklau? Ja, das funktioniert auch mit Fotos von Kindern tadellos. Die Tipps der Polizei helfen dabei, verantwortungsvoll mit den Daten ihrer Kinder im Internet umzugehen.
Wie das LKA Niedersachsen auf Facebook berichtet, posten Eltern häufig sorglos und ungehemmt Bilder ihrer Kinder im Internet, um Verwandte und Bekannte an besonderen Lebensmomenten teilhaben zu lassen. Ohne Risiken ist das nicht!
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Seien Sie verantwortungsbewusst im Umgang mit den Daten Ihrer Kinder und stellen Sie Fotos nicht ungeschützt in die Öffentlichkeit. Ist ein Bild erstmal im Netz, haben Sie kaum Kontrolle über die weitere Verwendung! Falls Sie Kinderfotos in soziale Netzwerke einstellen, berücksichtigen Sie folgendes:
- Vermeiden von Fotos mit unbekleideten oder wenig bekleideten Kindern (pädophil veranlagte Menschen suchen gezielt solche Motive im Netz)
- Vermeiden von Fotos, die Kinder Jahre später als beschämend, peinlich oder schädigend empfinden könnten (Schule, Freunde, Arbeitgeber usw.)
- Möglichkeiten nutzen, um das Bildmaterial optimal zu schützen (Privatsphäre- Einstellungen nutzen, Pseudonyme verwenden, Freundeskreise beschränken usw.)
- Verwandte, Freunde und Bekannte bitten, gepostete Fotos bzw. Daten nicht weiter zu verbreiten (Fotos können dennoch in falsche Hände gelangen!)
Im Zweifelsfall lassen Sie lieber mal ein Bild weg, verwenden neutrale Fotos oder entscheiden sich für ein Motiv auf dem das Gesicht Ihres Kindes nicht zu erkennen ist.
Quelle: LKA Niedersachsen
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Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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