Österreich verhängt wegen des Wintereinbruchs kein Fahrverbot für Deutsche!

Fahrverbote für Deutsche in Österreich sind nur ein Gerücht. Mimikama informiert über die Hintergründe und hilft, Fehlinformationen zu erkennen

📖Woran erkennt man Fake News zuverlässig? Antworten finden Sie im Leitfaden Fake News erkennen.

Winterurlaub in Österreich – Das können sich viele Deutsche nun abschminken, wenn man jenem Artikel glauben darf.

Demnach soll es für Deutsche ein Fahrverbot in Österreich geben, so das Verkehrsministerium.

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Quelle: Berliner Express
Quelle: Berliner Express

Immerhin ein kleiner Hoffnungsschimmer für Deutsche mit dickem Geldbeutel:
Für nur 7 Euro pro Kilometer sollen Chauffeure an den Grenzen bereitstehen, die deutsche Urlauber sicher über die verschneiten Straßen Österreichs bringen.

Bei dubiosen Meldungen immer die Quelle prüfen!

Ihr seid euch nicht sicher, ob eine Meldung stimmt? Dann lohnt es sich, einfach mal einen Blick in das Impressum zu werfen oder auf das Über uns einer Seite zu klicken.

Quelle: Berliner Express
Quelle: Berliner Express

„Sie dürfen getrost davon ausgehen, dass unsere Artikel – zumindest zum Teil – völlig frei erfunden wurden.“

Problemfall Satire bei Mimikama

Prinzipiell greift Mimikama keine Satire auf, um auf Satire hinzuweisen. Bei Satire handelt es sich ja auch nicht um eine Form der Fake-News. Satire ist eben Satire – und auch als solche zu konsumieren. Wir behandeln Satireseiten meist, wenn die Quelle nicht deutlich als Satire erkennbar ist, sie eine Scheinsatire betreibt oder es sich – wie hier – um eine junge und noch kaum bekannte Webseite handelt.

MERKE: Berliner Express = Satire

Oft bleiben Leser/innen schon beim so genannten “Teaser” (Facebookvorschau) hängen und prüfen den Inhalt gar nicht auf seinen Charakter.

Dabei ist es sehr einfach, einer Satire nicht auf den Leim zu gehen.

Welche Fragen sollte man sich als Leser/in stellen?

  • Wer schreibt? (Impressum)
  • Welchen Charakter hat die Webseite?
  • Welcher Gattung gehört der vorliegende Text an? (Entsprechende Anmerkung über dem Inhalt oder unter dem Inhalt vorhanden?)

Zusätzlich kann man noch die klassischen Prüfungen durchführen (falls überhaupt noch notwendig):

  • Inhaltlicher Gegencheck –> Suchmaschinen nutzen
  • Bildercheck –> Rückwärtssuche

Auch wenn es ein bisschen mehr Arbeit bedeutet, als nur eine Überschrift zu lesen: Am Ende lohnt es sich. Allein schon, weil man seine Nerven schonen und sich die Empörung ersparen kann. Im Notfall: Ruhe bewahren! Wer hinter die Kulissen blickt, entdeckt, dass man sich oft gar nicht so sehr in etwas reinzusteigern braucht.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
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