Das EU-Urheberrecht ist nun endgültig beschlossen

Erfahren Sie alles Wichtige zur beschlossenen EU-Urheberrechtsreform und ihren Auswirkungen auf das digitale Urheberrecht bei Mimikama jetzt informieren

Eine kleine Hoffnung gab es für die Gegner der Reform noch, dass diese doch nicht zustande kommt.

Denn ein Punkt fehlte noch: Die EU-Staaten mussten mehrheitlich für die umstrittene Reform stimmen. Dies ist heute geschehen, wie unter anderem „n-tv“ berichtet:
So wurde in der letzten Abstimmung zu diesem Gesetz, welches bereits vom Europaparlament bewilligt wurde, die einzelnen EU-Länder um ihr Votum gebeten.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Beschlossene Sache

Um die Reform in Gang zu setzen, waren 55% der EU-Staaten nötig, welche 65% der Bevölkerung vertreten. So wurde sicher gestellt, dass das Gesetz nicht nur deswegen zustande käme, weil vielleicht eine Vielzahl kleinerer Staaten, die insgesamt eine Minderheit darstellen, für die Reform stimmen.

Die Abgeordnete Julia Reda zeigt auf ihrem Twitteraccount grafisch, wie die einzelnen Länder gestimmt haben:

Hier die Grafik noch einmal größer:

Quelle: Twitter
Quelle: Twitter

Die erforderliche Mehrheit wurde nur ziemlich knapp erreicht. Hätte beispielsweise Deutschland sich enthalten oder dagegen gestimmt, wäre die Reform tatsächlich gekippt worden.

Weiterführende Links:

Kostenlos · der tägliche Mimikama-Newsletter

Fakten statt Aufregung. Direkt in dein Postfach.

Die wichtigsten Faktenchecks und Meldungen des Vortags – jeden Morgen kostenlos und unabhängig vom Social-Media-Algorithmus.

Ich möchte den oben angeführten Newsletter erhalten und stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse zu diesem Zweck verarbeitet wird. Ich kann den Newsletter jederzeit abbestellen. Details in der Datenschutzbestimmung.


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)