Faktencheck: Der kleine Rülpser vom Ätna und das CO2

Entlarve falsche Informationen über den Ätna und seinen CO₂-Ausstoß. Mit Mimikama erhältst du verlässliche Fakten und kannst Fake News widerlegen

→Welche Falschinformationen gibt es zum Klimawandel? Antworten finden Sie im Leitfaden Klima-Desinformation.
Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

So zumindest wird es derzeit häufiger auf Social Media verbreitet. Gar schlimmer noch: so ein kleiner „Rülpser“, wie es genannt wird, würde angeblich mehr CO₂ freisetzen, als die gesamte Menschheit es jemals getan hätte.  Diese Behauptung wird in Form eines Memes verbreitet, bebildert mit einem  Vulkan und mit dem folgenden Text versehen (vergleiche):

Liebe Umweltaktivisten, dieser kleine Rülpser des Ätna hat mehr CO₂ in die Luft geblasen, als die gesamte Menschheit während ihres Daseins auf der Erde von sich gegeben hat. Aber keine Sorge, das ist ja Italien – also weit weg…
Da wird wohl bald auch noch ne Vulkan-Steuer dazu kommen, also für uns Deutschen halt, der Rest der Welt hat da ja kein Bock zu

Aus dem Text heraus erkennt man einen sarkastischen Ton und fehlende Belege. Genau das sind die idealen Ausgangspositionen für einen Faktencheck!

Faktencheck!

An dieser Stelle dauert die Suche nicht lang an, der entsprechende Faktencheck existiert bereits. Die Deutsche Presseagentur dpa hat hier umfassend recherchiert (vergleiche) und kommt zu einem deutlichen Ergebnis: die Aussage ist ein glatter Fake!

Anhand der zugrundeliegenden Quellen ist die dpa zu dem Ergebnis gekommen, dass allein im Jahr 2017 die durch Industrie und fossilen Brennstoffen erzeugten CO₂-Werte über 1000-fach mehr sind, als der Ausstoß des Ätna.

Der gesamte Faktencheck der dpa findet sich hier:

Die verwendeten Quellen der dpa:

Artikelbild: Shutterstock / Von Kevin Standage


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)