BSI erkennt Cyber-Sicherheitsstandard für Krankenhäuser an

Erfahren Sie, wie der neue Sicherheitsstandard des BSI Krankenhäuser vor Cyber-Angriffen schützt und sensible Patientendaten sichert. Mimikama informiert

📖Wie erkennt man schädliche Programme auf dem eigenen Gerät? Antworten finden Sie im Leitfaden Malware erkennen.

Krankenhäuser und andere medizinische Einrichtungen sind wiederholt von gravierenden IT-Sicherheitsvorfällen betroffen.

Wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in einer Presseaussendung mitteilt, stehen neben der Bedrohung durch Ransomware-Angriffe auch sensible Patientendaten im Mittelpunkt.

Mimikama braucht Verstärkung – hilf uns, eine weitere Person ins Team zu holen

Nun hat das (BSI) die Eignung eines branchenspezifischen Sicherheitsstandards (B3S) festgestellt, mit dem Krankenhäuser ihre IT-Sicherheitsmaßnahmen nach dem Stand der Technik ausrichten können. Vorgelegt wurde der B3S von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG).

„Krankenhäuser und viele andere Einrichtungen des Gesundheitswesens, tragen in mehrfacher Hinsicht eine besondere Verantwortung für ihre IT-Netzwerke. Der Schutz sensibler Patientendaten muss ebenso zuverlässig gewährleistet sein, wie die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Unterstützung modernster Computertechnologie.

Vor diesem Hintergrund bietet der branchenspezifische Sicherheitsstandard wichtige Rahmenbedingungen, unter denen die Cyber-Sicherheit im Gesundheitswesen weiter erhöht werden kann. IT-Sicherheitsvorfälle, wie der erfolgreiche Ransomware-Angriff auf eine Krankenhaus-Trägergesellschaft in Rheinland-Pfalz, müssen der Vergangenheit angehören!“,

so BSI-Präsident Arne Schönbohm.

Etwas weniger als zehn Prozent der Krankenhäuser in Deutschland sind beim BSI als Kritische Infrastrukturen (KRITIS) im Sinne des IT-Sicherheitsgesetzes registriert. Der nun anerkannte B3S steht auch den vielen kleineren Kliniken, die nicht als KRITIS-Betreiber reguliert sind, zur Verfügung und sollte als Maßstab für die Umsetzung angemessener IT-Sicherheitsmaßnahmen dienen.

Alle Klinik-Betreiber sind eingeladen, sich in den Netzwerken des BSI wie UP KRITIS und Allianz für Cyber-Sicherheit zu engagieren, um ihr IT-Sicherheitsniveau auf dem bestmöglichen Stand zu halten.

Quelle: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
Artikelbild: Shutterstock / Von eugeniusro

Das könnte dich auch interessieren: BSI warnt vor „weltweit gefährlichster Schadsoftware“ Emotet


Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)