Push-Nachricht „Find My Mobile 1 1“ verunsicherte zahlreiche Samsung-Nutzer weltweit.
Samsung gesteht Datenpanne ein (Samsung Find My Mobile 1 1) – Das Wichtigste zu Beginn:
Samsung-Nutzer wurden durch eine Push-Nachricht zum Dienst „Find My Mobile“ verunsichert. Samsung spricht von einem technischen Fehler. Einige Nutzer konnten dadurch sogar die Daten anderer Nutzer einsehen.
Datenpanne: technischer Fehler seitens Samsung
Am 20. Februar erhielten zahlreiche Samsung-Nutzer weltweit eine Nachricht über die App Find My Mobile. Laut Samsung war diese durch einen Fehler auf dem Server ausgesendet worden. Auch wurde eine Vermutung eines Mitarbeiters von Samsung Care ausgesprochen, dass es sich um eine Test-Nachricht handelte.
Eine Sprecherin äußerte sich „The Register“ gegenüber, dass es sich um keinen Hack oder sonstigen Angriff handelte: „Ein technischer Fehler führte dazu, dass eine kleine Anzahl von Benutzern auf die Daten eines anderen Benutzers zugreifen konnte. Sobald wir von dem Vorfall erfuhren, haben wir die Möglichkeit, sich in den Store auf unserer Website einzuloggen, deaktiviert, bis das Problem behoben war. Wir werden uns mit weiteren Einzelheiten an die Betroffenen wenden.“
Wie viele Nutzer hier wirklich betroffen waren, ist nicht bekannt. Ein Samsung-Mitarbeiter gab gegenüber „The Register“ an, dass es weniger als 150 Kunden seien.
Jedoch erhielten sogar Nutzer, die Find My Mobile nicht aktiviert hatten, die Nachricht. Wie eine deaktivierte App Push-Nachrichten empfangen und anzeigen könne, wurde von Samsung nicht beantwortet.
Daten anderer Samsung-Nutzer sichtbar
Wie „The Register“ berichtet, soll es allerdings auch andere Fehler bei Samsung gegeben haben.
Einige Nutzer loggten sich nach Erhalt der Nachricht online bei Samsung ein. Sie dachten, eventuell gäbe es Probleme mit der Account-Sicherheit und wollten vorsichtshalber ihr Passwort ändern. Überraschend landeten sie hier allerdings in Konten von fremden Samsung-Nutzern.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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