💬Wie erkennt man Facebook-Betrug im Alltag? Antworten finden Sie im Leitfaden Facebook-Betrug.
Zwei umfangreiche Datenbanken, die Facebook-IDs, Telefonnummern und vollständige Namen enthalten, wurden von Cyberkriminellen online gestellt.
Facebook: Nutzerdaten von 300 Millionen Nutzern geleakt – Das Wichtigste zu Beginn:
Ein Sicherheitsforscher entdeckte zwei Datenbanken, die von Cyberkriminellen online gestellt wurden. In den Datenbanken sind Namen, Mail-Adressen, Telefonnummern, Facebook-IDs und auch persönliche Daten von knapp 300 Millionen Facebook-Nutzern enthalten.
Namen, Telefonnummern, Facebook-IDs
Der Sicherheitsforscher Bob Diachenko hat entdeckt, dass zwei große Online-Datenbanken mit Daten von knapp 300 Millionen Facebook-Usern online gestellt wurden. Die erste Datenbank konnte er bereits im Dezember des Vorjahres finden. Später entdeckte er die zweite Datenbank mit weiteren 42 Millionen Datensätzen. In diesem waren noch genauere Informationen wie Mail-Adressen und persönliche Details.
Die Cyberkriminellen sitzen vermutlich in Vietnam. Die Daten wurden entweder durch illegalles Abgreifen durch Bots – „Scraping“ – erbeutet oder aber durch das Ausnutzen einer Schwachstelle in der Facebook-API.
Upload in Hackerforum
Der Sicherheitsforscher hat sofort die Provider informiert, auf deren Server man die IPs zurückverfolgen konnte. Jedoch waren bereits sämtliche Daten in ein Hackerforum kopiert und hochgeladen worden. Somit hatte quasi jeder Zugriff auf die Daten der Facebook-Nutzer. Nun könnten die Daten für Phishing- oder auch andere Cyberattacken verwendet werden, warnt Diachenko.
Nachdem die Datenbanken entdeckt wurden, wurde der betreffende Server angegriffen. Sämtliche Daten wurden entfernt und mit dem Datensatznamen „please_secure_your_servers“ ersetzt. Allerdings ist immer noch unklar, wer Zugriff auf die Daten hatte.
Empfehlung des Sicherheitsforschers
Um Scraping bezüglich der eigenen Nutzerdaten so gering wie möglich zu halten, sollte man alle Felder von „Freunde“ auf „Nur ich“ in den Datenschutz-Einstellungen von Facebook ändern. Auch, dass das eigene Profil in externen Suchmaschinen aufscheint, sollte man deaktivieren.
Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.
Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum. Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG). Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein. (Mehr zur Arbeitsweise)
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