Datenabfrage: Facebook klagt gegen EU-Wettbewerbsaufsicht

Laut Facebook wurden ungewöhnlich viele und sensible Informationen verlangt, die für die Untersuchung irrelevant seien. Nun zieht der Konzern vor Gericht.

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EU-Kommission forderte zu viele für die Untersuchung irrelevante Daten an, sodass Facebook nun vor Gericht zieht.

Datenabfrage: Facebook klagt gegen EU-Wettbewerbsaufsicht – Das Wichtigste zu Beginn:

Laut Facebook wurden ungewöhnlich viele und auch sensible Informationen von der EU-Kommission angefordert, die keine Rolle bei den Ermittlungen spielen. Nun zieht der Konzern vor Gericht.

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Untersuchung der Marktstellung von Facebook

Die europäische Wettbewerbsaufsicht untersucht die Marktstellung von Facebook. Dazu forderte die Kommission dafür notwendige Informationen an.

Laut Facebook habe die Kommission allerdings derart umfassende Daten angefordert, die über das für eine Beurteilung Nötigste hinausgingen.

Nun geht Facebook gerichtlich gegen die EU-Wettbewerbsaufsicht vor.

Irrelevante Dokumente

Tim Lamb, Facebook-Anwalt, gab dazu an:

„Die ungewöhnlich breite Natur der Forderungen der Kommission bedeutet, dass wir auch irrelevante Dokumente übergeben müssten, die nichts mit den Ermittlungen zu tun haben, darunter auch höchst sensible persönliche Informationen wie Gesundheitsdaten unserer Mitarbeiter, persönliche Finanzunterlagen und private Informationen zu Familienmitgliedern.“
Weiters fuhr er fort: „Wir denken, dass derartige Anfragen ein Fall für die EU-Gerichte sind.“

Quelle: Der Standard
Artikelbild: Shutterstock / Von rafapress


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