Warnung vor „Schockanrufen“ – Polizei bittet: „Sprechen Sie mit Angehörigen über die Betrugsmaschen!“

Achtung: Schockanruf-Warnung! Mimikama informiert über Betrugsmaschen, die vor allem ältere Menschen treffen. Kläre deine Angehörigen auf über diese Tricks

💬Warum richten sich viele Betrugsversuche gezielt an ältere Menschen? Antworten finden Sie im Leitfaden Senioren-Betrug.
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Auch wenn du dich sicher vor Betrugsmaschen wie dem Schockanruf fühlst – bitte kläre deine Eltern oder Großeltern über diese fiesen Methoden auf!

Die Polizei Rhein-Kreis Neuss warnt vor Betrügern, die mit Schockanrufen vor allem ältere Mitbürger*innen hinters Licht führen. Dass diese Methode klappt, zeigen die aktuellen Fällen, die sich zudem häufen.

Am Mittwochmittag (27.01.) erhielt eine Seniorin an der Straße „Am Elsbach“ einen vermeintlichen Anruf ihres Sohnes. Der Anrufer gab an, dass er einen schweren Autounfall hatte und nun eine fünfstellige Summe benötige. Da er derzeit im Krankenhaus läge, könne er den Betrag nicht eigenständig besorgen, um den entstandenen Schaden zu begleichen. Ein Bekannter würde den Geldbetrag bei ihr abholen. Daraufhin machte sich die lebensältere Grevenbroicherin auf den Weg zu ihrer Bank und holte ihr Erspartes ab.

Über den gesamten Zeitraum blieb der Anrufer in der Leitung am Festnetz der Seniorin. Nach ihrer Rückkehr wurde das Gespräch beendet. Einige Stunden später wurde die Seniorin stutzig, da noch niemand bei ihr vorbeigekommen war, um das Geld abzuholen. Daraufhin kontaktierte sie unter der ihr bekannten Nummer ihren Sohn, der sofort einen Betrug vermutete und die Polizei kontaktierte. Glücklicherweise ist es in diesem Fall zu keiner Geldübergabe gekommen.

Sprechen Sie mit Ihren Verwandten und Angehörigen über die Maschen der Trickbetrüger. Niemand möchte sein Erspartes oder das Erbe in die Hände von Kriminellen geben! In der Broschüre „Klüger gegen Betrüger“ wurden die gängigsten Maschen mit entsprechenden Präventionstipps zusammengefasst. Sie ist auch online abrufbar auf der Internetseite der Polizei im Rhein-Kreis Neuss.

Wenn Sie einmal Opfer werden, dann notieren Sie sich – wenn möglich – Uhrzeit und Rufnummer sowie Namen des angeblichen Anrufers. Informieren Sie anschließend die Polizei (02131 300-0 oder Notruf 110).

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Quelle: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss
Artikelbild: abd / Shutterstock


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