PR-Branche muss Klima-Fake-News bekämpfen

Achtung: Mimikama warnt vor gefährlichen Klima-Fake-News! Die PR-Branche muss aktiv gegen Desinformationen vorgehen und Wahrhaftigkeit fördern

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Wälder, die verschwinden, unsere Ozeane voller Plastik, Fabriken, die weiterhin unsere Luft verschmutzen. Informationen über die Klima-Krise sind überall im Internet zu finden, aber was von diesen Informationen ist tatsächlich wahr?

Die PR-Branche muss nach eigener Einschätzung mehr dafür tun, Fehlinformationen rund um die Klima-Krise zu bekämpfen. Das ist das Ergebnis einer Studie (LINK PDF) des US-Researchers Opinium im Auftrag der PRCA in London, der weltweit größten und einflussreichsten PR-Fachorganisation.

Im Februar und März nahmen 180 britische Kommunikationsfachleute an der Befragung teil. 75 Prozent waren der Ansicht, dass die Branche verstärkt gegen Desinformationen vorgehen müsse.

Mehr Beratung in Klimafragen

Über 80 Prozent beteiligen sich bereits aktiv an der Beratung der Unternehmen und Organisationen, für die sie arbeiten. 71 Prozent sagen, dass sie häufiger als vor fünf Jahren in Sachen Klima beraten. 60 Prozent haben das Gefühl, dass ihre Kunden zu schnell auf Klimafragen reagieren, aber oft keine sinnvollen Maßnahmen in diesem Bereich ergreifen. Fast jeder Fünfte fühlt sich in dieser Frage befangen, und fast zwei Fünftel glauben, dass mehr Expertenwissen nötig ist, um in die Debatte einzugreifen.

In einer parallel von Opinium durchgeführten Befragung von 2.000 britischen Erwachsenen sagen 47 Prozent, dass sie Social-Media-Beiträge zur Klima-Krise gelesen haben, die offensichtlich falsch waren. Hochgerechnet auf die gesamte Bevölkerung sind das 21,8 Mio. Bürger. Als sie eine Liste mit Fehlinformationen vorgelegt bekamen, konnte allerdings nur 45 Prozent diese erkennen.

Die PRCA-Strategiegruppe wurde Anfang des Jahres eingerichtet, um die Rolle von Kommunikationsbranche und Kommunikationsfachleuten bei Fehlinformationen rund um die Klima-Krise zu untersuchen, einschließlich des eigenen Beitrags zu Fehlinformationen, und Anleitungen zum Umgang mit Fehlinformationen zu geben.

Glaubwürdigere Berater nötig

Vorsitzender der Gruppe ist John Brown, CEO und Gründer der B-Corp-Agentur Don’t Cry Wolf, die Markenpflege für Unternehmen betreibt. Er sagt gegenüber „PRvoke“: „Hier geht es darum, dass Leute Inhalte teilen oder Kampagnen erstellen, sich aber nicht bewusst sind, dass sie nicht so informiert sind, wie sie sein sollten. Es ist klar, dass wir als Fachleute so oft wie nie zuvor gefragt werden, wie die Klimakrisendebatte zu führen ist“, so Brown. Dazu müsse das Wissen erweitert werden, um als glaubwürdige Autoritäten aufzutreten und besser zu beraten.

Quelle: Pressetext
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