TikTok, Instagram & Snapchat: Die traurige Jagd der Kinder nach Likes und Anerkennung

Kleine Influencer, große Enttäuschung: Wie junge Kids auf TikTok und Instagram im Netz auf Hate statt auf Ruhm stoßen

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Es ist erschreckend, wie viele Kinder sich mittlerweile auf TikTok, Instagram und Snapchat als kleine Influencer versuchen. Und nein, damit meine ich nicht die Teenager – sondern echte Kids, die noch nicht mal im zweistelligen Alter sind. Man sieht sie selten, weil sie clever genug sind, ihre Gesichter nicht zu zeigen, aber die hohen, unsicheren Stimmen und winzigen Hände sprechen Bände. Hier sind Kinder am Werk, die ernsthaft glauben, dass sie es mit ein bisschen Fake-Lächeln und den richtigen Hashtags zu Star-Influencern schaffen. Aber was sie stattdessen bekommen, sind jede Menge Hasskommentare und die bittere Erkenntnis, dass das Influencer-Leben eben doch nicht so einfach ist, wie ihre Vorbilder ihnen das vorgaukeln.

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Vom Spielplatz zur Smartphone-Kamera: Die Illusion eines glänzenden Influencer-Lebens

Es fängt meist ganz harmlos an: ein neues Video auf TikTok, eine Story auf Instagram, ein Snap auf Snapchat. Die kleinen „Stars“ probieren den neuesten Tanztrend, zeigen stolz ihre neuen Nägel oder inszenieren sich, wie es die ganz Großen vormachen. Sie sprechen in die Kamera, als wären sie gerade mitten in einem Sponsoring-Deal, dabei haben sie nicht mal Taschengeld für die Produkte, die sie anpreisen. Denn so läuft das heutzutage – Vorbilder wie TikTok-Stars und Instagram-Influencer gaukeln ihnen vor, dass Ruhm nur einen Klick entfernt ist.

TikTok, Instagram & Snapchat: Die traurige Jagd der Kinder nach Likes und Anerkennung – mimikama.org

Doch während sie versuchen, die Großen zu imitieren, prasselt auf sie schon bald eine andere Realität ein: Hate-Kommentare. Anstatt das Lob und die Likes, die sie sich erhoffen, kommt nur Häme. Doch anstatt aufzuhören, gehen sie noch einen Schritt weiter: Sie posten Videos, in denen sie verzweifelt weinen und beteuern, wie viel Mühe sie sich doch geben, um genauso erfolgreich zu sein. Sie fragen ihre Follower, ob sie überhaupt noch Freunde haben, und hoffen auf ein bisschen Mitgefühl – als würde das die brutale Realität besser machen.

Sind Likes und Follower die neuen „Freunde“?

Es ist eine verstörende Entwicklung, wenn Kinder in einem Alter, in dem sie auf dem Spielplatz sein sollten, bereits an ihrer Social-Media-Präsenz arbeiten und sich mehr Sorgen um Followerzahlen machen als um Freundschaften im echten Leben. Die Frage, ob sie „hier überhaupt noch Freunde haben“, lässt tief blicken. Denn diese virtuellen „Freunde“ verschwinden genauso schnell, wie sie gekommen sind – spätestens dann, wenn das nächste Video nicht mehr angesagt ist. Doch für diese Kids zählt nur der kurze Moment des Ruhms. Die Tatsache, dass die echten Freundschaften auf der Strecke bleiben, wird dabei komplett ignoriert.

Fazit: Schluss mit dem Social-Media-Wahn für Kinder!

Am Ende bleibt die bittere Erkenntnis, dass diese kleinen Möchtegern-Influencer eine ungesunde Realität auf TikTok, Instagram und Snapchat leben. Wo sind die Eltern, die ihnen zeigen, dass echte Anerkennung nicht von Followerzahlen abhängt? Vielleicht ist es Zeit, den Kindern zu vermitteln, dass das echte Leben außerhalb der virtuellen Welt stattfindet – und echte Freunde keine Like-Buttons brauchen. Denn die Internet-Welt hat schon genug gescheiterte Influencer. Lassen wir nicht auch noch unsere Kinder in diese Falle tappen.

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