ÖGK-Rückerstattungen: So schützen Sie sich vor Phishing-Mails

Phishing-Mails tarnen sich als Nachrichten der „Österreichischen Gesundheitskasse“ und wollen persönliche Daten stehlen.

Die Behauptung

Verbraucher erhalten aktuelle E-Mails im Namen der „Österreichischen Gesundheitskasse“ (ÖGK). Diese Mails locken mit hohen Rückerstattungen.

Aufgestellt von: Gefälschte E-Mail im Namen der ÖGK

Falsch

Warnung, es handelt sich um betrügerische Phishing-Mails! Diese sind darauf ausgelegt, sensible Daten wie Kreditkarteninformationen zu stehlen. Die ÖGK fordert niemals per E-Mail zur Eingabe solcher Daten auf. Bei Erhalt: E-Mail löschen, nicht auf Links klicken und den Vorfall der ÖGK melden.

Kurze Faktenübersicht:

  • Unterschiedliche Designs: Diese Phishing-Mails sehen nie identisch aus. Sie variieren in Design und Text, aber das Ziel bleibt immer gleich: Daten stehlen.
  • Lockende Rückerstattungssummen: Hohe Beträge wie 2.539 Euro oder 450,42 Euro sollen das Vertrauen der Empfänger gewinnen.
  • Gefälschte Webseiten: Die Links führen zu Seiten, die der echten ÖGK-Seite ähneln, aber in Wirklichkeit gefälscht sind.
→Wie erkennt man Phishing-Mails und gefälschte SMS? Antworten finden Sie im Leitfaden Phishing erkennen.

Phishing-Versuche im Namen der „Österreichischen Gesundheitskasse“ (ÖGK) sind aktuell zum wiederholten Male im Umlauf. Diese betrügerischen E-Mails versprechen hohe Rückerstattungen und enthalten Links, die auf gefälschte Webseiten führen. Doch Vorsicht: Diese Mails sehen nie gleich aus. Die Betrüger passen das Design und den Text laufend an, um so viele Menschen wie möglich zu täuschen.

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Unterschiedliche Phishing-Mails – immer die gleiche Masche

Wir haben mehrere Beispiele solcher Phishing-Nachrichten gesammelt (siehe Bilder unten). Dabei fällt auf: Keine dieser E-Mails sieht exakt gleich aus. Einige nutzen höhere Rückerstattungsbeträge wie 2.539 Euro, andere locken mit 450,42 Euro. Auch die Registrationsnummern und Links variieren. Diese Variation dient dazu, Spam-Filter zu umgehen und Misstrauen bei Empfängern zu vermeiden.

ÖGK-Rückerstattungen: So schützen Sie sich vor Phishing-Mails
Screenshot: Phishing-E-Mail mit „ÖGK-Rückerstattungen“
ÖGK-Rückerstattungen: So schützen Sie sich vor Phishing-Mails
Screenshot: Phishing-E-Mail mit „ÖGK-Rückerstattungen“
ÖGK-Rückerstattungen: So schützen Sie sich vor Phishing-Mails
Screenshot: Phishing-E-Mail mit „ÖGK-Rückerstattungen“
ÖGK-Rückerstattungen: So schützen Sie sich vor Phishing-Mails
Screenshot: Phishing-E-Mail mit „ÖGK-Rückerstattungen“

Was alle diese Phishing-Mails gemeinsam haben

Trotz der Unterschiede im Design verfolgen alle diese Mails das gleiche Ziel: Ihre persönlichen Daten zu stehlen. Die E-Mails geben sich als offizielles Schreiben der ÖGK aus, fordern zur Bestätigung einer Rückerstattung auf und locken mit verführerischen Geldbeträgen. Die Links führen jedoch nicht zur echten Webseite der ÖGK, sondern zu täuschend ähnlichen, aber gefälschten Seiten. Auf diesen Seiten sollen Sie dann sensible Informationen wie Bank- oder Kreditkartendaten eingeben.

So erkennen Sie die betrügerischen Mails

Um nicht in die Falle zu tappen, sollten Sie auf folgende Merkmale achten:

  1. Unpersönliche Anrede: Die E-Mails beginnen oft mit „Guten Tag“ oder „Hello“, statt Sie mit Ihrem Vor- und Nachnamen anzusprechen.
  2. Verdächtige Links: Bevor Sie auf einen Link klicken, überprüfen Sie die URL genau. Echte ÖGK-Seiten enden immer auf „oegk.at“, während Phishing-Seiten fremde Domains nutzen.
  3. Hohe Rückerstattungen: Summen von mehreren hundert oder tausend Euro klingen verlockend, sind aber ein klares Anzeichen für Betrug.
  4. Variierende Designs: Wie in unseren Beispielen zu sehen, sind die Designs dieser Phishing-Mails nie gleich. Einige wirken professioneller, andere eher amateurhaft – doch alle zielen darauf ab, Daten zu stehlen.

Was tun, wenn Sie eine solche E-Mail erhalten?

Sollten Sie eine ähnliche E-Mail bekommen, gilt: Nicht auf Links klicken! Löschen Sie die Nachricht sofort und melden Sie den Vorfall der ÖGK. Geben Sie niemals persönliche Daten wie Kreditkartennummern oder Passwörter in Antwort auf solche E-Mails preis.

Fazit: Bleiben Sie wachsam!

Phishing-Mails, die sich als „Österreichische Gesundheitskasse“ tarnen, sind besonders gefährlich, weil sie auf den ersten Blick seriös wirken. Doch der Teufel steckt im Detail: Unpersönliche Anreden, ungewöhnliche Links und variierende Designs sind klare Warnsignale. Wer solche Mails erhält, sollte sie sofort löschen und niemals persönliche Daten über den enthaltenen Link preisgeben.

Artikelbild: Canva

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