Wie Sie Phishing-Versuche im Namen der Österreichische Gesundheitskasse erkennen und sich schützen können

Aktuell geben sich Betrüger wiederholt als „Österreichische Gesundheitskasse“ (ÖGK) aus, wir haben HIER schon einmal berichtet, und versenden gefälschte E-Mails. Diese Phishing-Mails sind darauf ausgelegt, persönliche Daten wie Kreditkarteninformationen zu stehlen.

Betrügerische „ÖGK“ E-Mails im Umlauf: Die aktuelle Phishing-Nachricht

Die Phishing-Mail trägt häufig den Betreff „Registrationsnummer: 100027485569“ und beinhaltet eine angebliche Rückerstattung in Höhe von 2.539 Euro.

Screenshot: Hier ein Beispiel einer gefälschten "ÖGK"-Nachricht vom 22.5.2024
Screenshot: Hier ein Beispiel einer gefälschten „ÖGK“-Nachricht vom 22.5.2024

Die E-Mail im Wortlaut: (sic!)

„Ꮐuten Tag Ihre Ꭱuckerstattung ist onⅼine mogⅼich (2539 €) Ꭱegistrationsnummer 100027485569 Ꭱeferenz OᏀK-A7OO6W Sie haben eine ausstehende Ꭱuckerstattung von OᏀK. Unser Transaktionsmanagement System erkennt, dass Sie zum Erhaⅼt dieser Zahⅼung berechtigt sind. Um die schneⅼⅼe Onⅼine-Zahⅼung zu akzeptieren, kⅼicken Sie auf den foⅼgenden Ꮮink und speichern Sie die Ruckerstattungsinformationen. kⅼicken Sie hier Viele Grüße“

Wer auf den in der E-Mail enthaltenen Link klickt, gelangt auf eine Webseite, die der echten ÖGK-Seite täuschend ähnlich sieht. Ein entscheidendes Detail unterscheidet jedoch die gefälschte Webseite: Die Domain lautet nicht oegk.at, sondern: https://socetgeneralsock.s2-tastewp.com/red.php.

MIMIKAMA

Merkmale und Erkennungszeichen von Phishing-Mails

1. Absenderadresse überprüfen

Achten Sie genau darauf, von wem die E-Mail stammt. Betrüger verwenden oft leicht veränderte oder völlig fremde Domains, um sich als vertrauenswürdige Institutionen auszugeben.

2. Unpersönliche Anrede

Seriöse E-Mails sprechen Sie in der Regel mit Ihrem Vor- und Nachnamen an. Betrügerische Nachrichten hingegen nutzen oft allgemeine Begrüßungen wie „Guten Tag“.

3. Verdächtige Links

Bevor Sie auf einen Link klicken, prüfen Sie die URL genau. Betrügerische Links führen zu unbekannten oder verdächtigen Domains, die nichts mit der offiziellen Webseite der Institution zu tun haben.

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4. Keine vertraulichen Daten preisgeben

Seriöse Institutionen fordern niemals per E-Mail zur Eingabe sensibler Daten wie Kreditkartennummern auf. Solche Anfragen sind ein klares Zeichen für Phishing.

5. Bestätigung über offizielle Kanäle

Wenn Sie Zweifel an der Echtheit einer E-Mail haben, wenden Sie sich direkt an die Institution, indem Sie die offiziellen Kontaktinformationen verwenden.

Häufige Fragen und Antworten zu Phishing-Mails im Namen der ÖGK

Was ist Phishing und wie funktioniert es?

Phishing ist eine Methode, bei der Betrüger gefälschte E-Mails verwenden, um persönliche Informationen wie Benutzernamen, Passwörter und Kreditkartendaten zu stehlen. Diese E-Mails ahmen legitime Institutionen nach, um das Vertrauen der Empfänger zu gewinnen.

Wie kann ich eine Phishing-Mail von einer echten E-Mail unterscheiden?

Achten Sie auf unpersönliche Anreden, verdächtige Links und ungewöhnliche Absenderadressen. Offizielle E-Mails stammen immer von Domains, die eindeutig der Institution zugeordnet sind, wie z.B. @oegk.at.

Was soll ich tun, wenn ich auf einen Phishing-Link geklickt habe?

Sollten Sie auf einen verdächtigen Link geklickt haben, ändern Sie umgehend Ihre Passwörter und informieren Sie die betroffene Institution. Nutzen Sie dabei die offiziellen Kontaktwege und nicht die in der E-Mail enthaltenen Angaben.

Warum nutzen Betrüger oft ähnliche Designs wie die echten Webseiten der Institutionen?

Betrüger versuchen, das Erscheinungsbild der echten Webseiten so genau wie möglich nachzuahmen, um das Vertrauen der Opfer zu gewinnen und sie zur Preisgabe sensibler Informationen zu bewegen.

Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um mich vor Phishing zu schützen?

Seien Sie stets wachsam und misstrauisch gegenüber E-Mails, die persönliche Daten oder Kreditkarteninformationen anfordern. Nutzen Sie Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) und überprüfen Sie regelmäßig Ihre Konten auf verdächtige Aktivitäten.

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Fazit

Phishing-Mails, die sich als „Österreichische Gesundheitskasse“ ausgeben, sind ein ernstzunehmendes Problem. Diese betrügerischen Nachrichten zielen darauf ab, persönliche Daten zu stehlen und können erhebliche finanzielle Schäden verursachen. Seien Sie wachsam, überprüfen Sie Absenderadressen sorgfältig und geben Sie niemals sensible Informationen über E-Mail-Links preis. Bei Zweifeln kontaktieren Sie die Institution direkt über offizielle Kanäle.

Hinweise: 1) Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.
2) Einzelne Beiträge entstanden durch den Einsatz von maschineller Hilfe und wurde vor der Publikation gewissenhaft von der Mimikama-Redaktion kontrolliert. (Begründung)