Plant Trump eine radikale Wende in der Klimapolitik?

USA vor drastischen Umwelt- und Klimaschutz-Rückschritten?

Die Behauptung

Donald Trump plant eine grundlegende Kehrtwende in der US-Klimapolitik. Ein erneuter Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen, die Verkleinerung von Naturschutzgebieten und die Verlegung der Umweltbehörde EPA sollen den Weg für eine Industriepolitik ohne Rücksicht auf ökologische Standards ebnen.

Wahr

Ja, Trumps geplante Maßnahmen deuten auf eine komplette Abkehr von internationalen Klimaschutzzielen und nationalen Umweltstandards hin. Bereits 2017 trat er aus dem Pariser Abkommen aus, was sein Nachfolger Joe Biden später revidierte. Diese Entwicklungen könnten den globalen Klimaschutz erheblich behindern.

Kurze Faktenübersicht:

  • Austritt aus dem Pariser Abkommen: Trump plant erneut den Ausstieg der USA aus dem globalen Klimaabkommen.
  • Verkleinerung von Naturschutzgebieten: Wichtige Schutzflächen in Utah könnten verkleinert und für die Industrie geöffnet werden.
  • Verlagerung der EPA: Die Umweltbehörde EPA soll aus Washington verlegt und ihre Rolle geschwächt werden.
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Klimaschutz auf der Kippe: Trumps radikale Pläne

Donald Trumps mögliche Rückkehr ins Weiße Haus sorgt im Vorfeld seiner Amtseinführung für heftige Diskussionen. Medienberichten zufolge plant er eine Umkehr der US-Klimapolitik und erwägt erneut drastische Maßnahmen. Neben dem Austritt aus dem Pariser Abkommen und der Verkleinerung nationaler Naturschutzgebiete soll auch die Umweltbehörde EPA verlagert werden.

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Unterstützung durch Industrievertreter und mächtige Lobbyisten

Laut „New York Times“ stehen hinter Trumps Plänen ehemalige Kabinettsmitglieder und einflussreiche Vertreter der Erdöl- und Kohleindustrie. Darunter befinden sich der frühere Innenminister David Bernhardt und Ex-EPA-Chef Andrew Wheeler, die als erfahrene „Washington-Insider“ im Dienst der fossilen Energiewirtschaft agieren und Trumps Agenda zur Schwächung des Umweltschutzes vorantreiben.

Schwächung von Schutzgebieten für Industrieinteressen

Der Plan sieht vor, große Schutzgebiete wie Bears Ears und Grand Staircase-Escalante in Utah zugunsten der fossilen Industrie zu verkleinern. Diese Maßnahmen würden die Nutzung heiliger Flächen indigener Gemeinschaften für Erdölbohrungen und Bergbau freigeben und zeigen eine klare Präferenz für Industrieinteressen gegenüber Umwelt- und Naturschutzbelangen.

Verlegung der EPA und Ziel auf den „tiefen Staat“

Trump plant auch, die EPA aus Washington zu verlegen. Er bezeichnet dies als Schritt gegen den „tiefen Staat“, ein Schlagwort, das auf vermeintliche geheime Machtstrukturen anspielt, die ihm zufolge die US-Verwaltung dominieren. Die geplante Verlagerung soll der Behörde angeblich einen „patriotischeren“ Standort bieten, was in konservativen Wählerkreisen gut ankommt und die EPA dezentralisieren würde.

Fazit zum Thema Trump und Klimapolitik

Trumps Pläne zeigen eine Rückkehr zu klimaskeptischer und industriefreundlicher Politik. Der erneute Austritt der USA aus dem Pariser Abkommen und die Schwächung der EPA könnten den globalen Klimaschutz in eine Krise führen – ein besonders schwerer Rückschlag, da die USA zu den weltweit größten Emittenten von Treibhausgasen gehören.

Quelle: New York Times

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