Die Behauptung
Am 3. März 2025 ging eine Bombendrohung per E-Mail beim Wiener Hauptbahnhof ein, die eine sofortige Evakuierung des Gebäudes und die Einstellung des Zugverkehrs zur Folge hatte.
Wahr
Wahr. Die Bombendrohung wurde bestätigt, der Hauptbahnhof wurde evakuiert und der Zugverkehr eingestellt.
Kurze Faktenübersicht
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- Bombendrohung per E-Mail: Die Drohung ging per E-Mail ein und kündigte eine Detonation um 16:30 Uhr an.
- Evakuierung und Polizeieinsatz: Der Hauptbahnhof wurde geräumt, schwer bewaffnete Polizisten sicherten das Gelände.
- Verkehrsbehinderungen: Der Zugverkehr wurde eingestellt, die U1 fuhr nur eingeschränkt, mehrere Straßenbahn- und Buslinien waren betroffen.
Bombendrohung legt Wiener Hauptbahnhof lahm
Am Montagnachmittag, dem 3. März 2025, erhielt der Wiener Hauptbahnhof eine Bombendrohung per E-Mail, die eine Detonation um 16:30 Uhr ankündigte. Die Polizei reagierte umgehend, evakuierte das Gebäude und riegelte das Areal ab. Schwer bewaffnete Einsatzkräfte, unterstützt von Sprengstoffspürhunden, durchsuchten das Gelände.
#Aktuell läuft am Hauptbahnhof Wien ein größerer Polizeieinsatz. Nach einer eingehenden Drohung wird dieser geräumt. Wir sind mit mehreren Kräften vor Ort und klären die Lage. Vermeiden Sie den nicht notwendigen Aufenthalt im Bereich des Hauptbahnhofes. #w0303
— LPD Wien (@lpdwien.bsky.social) 3. März 2025 um 16:27
Verkehrschaos in Wien
Die Evakuierung führte zu erheblichen Beeinträchtigungen im öffentlichen Verkehr. Der Zugverkehr wurde eingestellt, und die U1 fuhr nur zwischen Leopoldau und Taubstummengasse sowie zwischen Keplerplatz und Oberlaa. Auch Straßenbahn- und Buslinien waren betroffen, was zu Verzögerungen und Ausfällen führte.
Im vergangenen Herbst kam es zu einer Welle von Bombendrohungen gegen Bahnhöfe, Schulen und Einkaufszentren in Österreich. Besonders Ende September und Anfang Oktober wurden zahlreiche Drohungen per E-Mail an die jeweiligen Landespolizeidirektionen gesendet. Der dadurch verursachte wirtschaftliche Schaden für die ÖBB belief sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag, wie ein Sprecher gegenüber der Austria Presse Agentur erklärte. Insgesamt waren 690 Züge von den Vorfällen betroffen, mit durchschnittlich 53 beeinträchtigten Verbindungen pro Drohung – darunter zehn Züge der ÖBB. Die dadurch verursachten Störungen führten zu rund 29.000 Verspätungsminuten, ohne dabei ausgefallene Halte und Züge einzurechnen.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Linz ergaben jedoch, dass die Bedrohungsserie vermutlich nicht nur auf einen einzelnen Verdächtigen aus der Schweiz zurückzuführen ist. Behördensprecherin Ulrike Breiteneder bestätigte am Montag einen Bericht des ORF Oberösterreich, wonach eine bisher unbekannte Tätergruppe identifiziert wurde, die aus Deutschland heraus agieren soll.
Das Motiv hinter den Drohungen dürfte laut Breiteneder darin bestanden haben, „Behörden aufzuschrecken“. Sie bezeichnet den Fall als eine „besondere Form des Cybermobbings“. Die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst (DSN) führt die Ermittlungen weiter, doch bislang konnten die Verdächtigen nicht ausfindig gemacht werden.
Aktueller Stand
Der Einsatz am Hauptbahnhof dauerte bis in die Abendstunden an. Die Polizei setzte ihre Ermittlungen fort, um die Quelle der Drohung zu identifizieren und die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Fazit zum Thema
Die Bombendrohung am Wiener Hauptbahnhof führte zu einem Großeinsatz der Polizei und erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden konsequent umgesetzt, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Weitere Informationen dazu in Kürze.
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