WhatsApp sagt E-Mail den Kampf an

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Erst die „Ende – zu – Ende – Verschlüsselung“ und jetzt will WhatsApp auch noch E-Mail werden, zumindest nach der Vorstellung von Jan Koum.

Fassen wir grob die WhatsApp Geschehnisse der vergangenen 6 Monate zusammen, WA wurde kostenlos, hat die „Ende – zu – Ende – Verschlüsselung“ eingeführt und unterstützt den Versand von PDF – Dateien. Das soll aber nicht alles bleiben, bald sollen weitere Dateiformate unterstützt werden. Dadurch soll das Tool „auch für Mitarbeiter in Unternehmen, die Geschäftsdateien austauschen wollen“ attraktiver machen. Mit dieser Erweiterung der Funktionen und der Einbindung einer sicheren „Ende – zu – Ende – Verschlüsselung“ könnte WhatsApp eine sichere Alternative zur E – Mail werden. Es wird als Vorteil gesehen, dass eine Datei nicht im Spam Ordner landen oder gar „verloren“ gehen könne.

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Ausbau  fürs Web

 Um eine bessere Integration in den Unternehmensalltag zu bieten, sollen zukünftig die Funktionen der Web – Variante erweitert werden. Was genau geplant wurde, hat Koum nicht gesagt. Da, der Web Client momentan nur den Inhalt der mobilen Version spiegelt, ist damit zu rechnen, dass unter anderem eine Dateiverwaltung in die Desktopversion eingebunden wird.

Die angedeuteten Unternehmens – Funktionen sind bislang, nach Angaben von Koum, noch nicht weiterentwickelt worden. Sobald die Arbeiten an der Verschlüsselung abgeschlossen sind, soll dieses Projekt aber weiter vorangetrieben werden.

Keine Snapchat Alternative – keine VR – Pläne

Koum erklärte weiter, dass kein Interesse vorhanden sei, Snapchat in irgendeiner Form zu begegnen, auch, wenn Snapchat durch die Einbindung von Telefonie und Chat neue Funktionen anbieten würde. Man werde nicht hektisch reagieren und WhatsApp mit neuen Erweiterungen belasten. Eine Milliarde nutzen WhatsApp bereits und dennoch sei ein Ende des Wachstums nicht abzusehen. Koum meint Snapchat sei bei Jugendlichen deshalb so beliebt, weil ihre Eltern damit nicht zurecht kämen.

Dennoch gäbe es Gedankenspiele, die Einschränkung der Broadcast – Funktion entweder anzuheben oder gänzlich wegfallen zu lassen, eine endgültige Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen. Es sei aber sicher davon auszugehen, dass WhatsApp nicht auf VR – Brillen oder dem iPad ankommen werde, es sei für tragbare Geräte konzipiert worden und niemand würde sein iPad mit ins Kino nehmen.

mama_mia / Shutterstock.com


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